Mit der wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, wächst auch der Druck, seine Bewerbung möglichst einzigartig und kreativ zu gestalten, denn auf eine Ausschreibung erhält das jeweilige Unternehmen unzählige Bewerbungen. Das macht es notwendig, Strategien zu entwickeln, um sich mit dem eigenen Anschreiben und Lebenslauf aus der Menge hervorzuheben.

Das Anschreiben als Werbung für die eigene Person

Eine optimale Einführung der eigenen Person im Bewerbungsschreiben beinhaltet verständlicherweise eine genaue Kenntnis der eigenen Stärken, Schwächen, aber auch der beruflichen Zielsetzungen. Sinnvoll ist es, sich bereits während des Studiums damit zu befassen, welche Richtung man beruflich einschlagen möchte. Von Vorteil sind in diesem Zusammenhang immer praktische Erfahrungen. Auf diese Weise kann man belegen, dass man eine realistische Vorstellung von der zukünftigen Tätigkeit hat und zudem bereits Eigeninitiative und echtes Interesse bewiesen hat, indem man sich während des Studiums Einblicke in das jeweilige Berufsfeld verschafft und eventuell sogar wertvolle Kontakte geknüpft hat.
Ein Bewerbungsanschreiben sollte passgenau auf die ausgeschriebene Stelle zugeschnitten sein und es sollte transparent werden, dass man sich genau mit dem jeweiligen Unternehmen sowie den zu erwartenden Anforderungen auseinandergesetzt hat und davon überzeugt ist, für die Stelle besonders geeignet zu sein. Dabei hilft es oft, einschlägige Erfahrungen und Kenntnisse, welche für den zukünftigen Arbeitgeber von besonderem Nutzen sein könnten, detailliert aufzuführen

Ein individuell zugeschnittener Lebenslauf

Auch beim Lebenslauf gilt es zu beachten, dass hier bei jeder einzelnen Bewerbung ein gleiches Maß an Sorgfalt und Mühe investiert wird. Ein Lebenslauf sollte sowohl transparent als auch übersichtlich sein. Entsprechend bietet sich eine tabellarische Fassung, in welcher Inhalt und Datum in verschiedenen Spalten aufgeführt werden, an.
In der Regel beginnt man mit der Auflistung der persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift. Im Anschluss hat man die Wahl zwischen einer chronologischen Aufführung des Bildungsweges, beginnend bei der Schulausbildung, dem Zivildienst beziehungsweise der Bundeswehr, dem Studium, Praktischen Erfahrungen wie Volontariaten oder Studentenjobs, Sprachkenntnissen und Zusatzqualifikationen oder einem Beginn bei der aktuellen Tätigkeit.
Unbedingt zu vermeiden sind dabei eventuelle Widersprüche und Lücken. Wer sich beispielsweise während oder nach dem Studium eine Auszeit im Ausland gönnt, sollte dies nicht unerwähnt lassen. Auch ehrenamtliches Engagement wie die Leitung von Jugendfreizeiten, Mitarbeit bei Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen und vieles mehr sollte im Lebenslauf nicht fehlen, denn hieran lassen sich je nach Tätigkeit sogenannte Soft Skills erkennen.
Gerade in der Rubrik der Zusatzqualifikationen beziehungsweise der Soft Skills sollte man auf eine individuelle Gestaltung achten, da für verschiedene Berufsfelder auch verschiedene Fähigkeiten erforderlich sind und diese oftmals ausschlaggebend für die endgültige Personalentscheidung sind.