Ob an den Lieblingspflanzen oder auf der Terrasse, Ameisenbefall ist lästig. Wenn man es einmal aus der ökologischen Sicht betrachtet, sind Ameisen jedoch sehr nützlich und halten die Umwelt im Gleichgewicht. Trotzdem möchte sie niemand im eigenen Kirschbaum oder auf dem Erdbeerkuchen haben. Die Bekämpfung von Ameisen ist aufwendig und bedarf einer Reihe von Hilfsmitteln. Aber wie vermeidet man Ameisenbefall?

Bei der Terrasse muss man schon im Bau einige Tipps beachten, um Ameisen die Ansiedlung zu erschweren. Wenn man als Untergrund für die Terrasse einen groben Splitt benutzt, können die Ameisen keine Nester bauen. Sie werden sich zwangsläufig einen anderen Platz für Ihre Kolonie suchen. Bestimme Pflanzen, aber auch bestimmte Tiere locken Ameisen an. An Stellen, wo Sie Blattläuse finden, werden Sie kurze Zeit später auch Ameisen finden. Daher sollte man mit Blattläusen befallene Pflanzen sofort behandeln. Wenn man bestimmte Beete oder Pflanzen vor Ameisen schützen möchte, so kann man Pflanzen wie Lavendel und Majoran setzen, deren Duftstoffe Ameisen abschrecken. Bäume kann man am Ende des Winters mit einem Klebestreifen am Baumstamm vor Ameisen schützen. Bei dem Versuch, den Baum zu erklimmen, bleiben sie kleben und sterben.

Wenn man seinen Garten und die Terrasse also rechtzeitig und effektiv vor Ameisenbefall schützt, gibt es keine lästigen Versuche, sie wieder loszuwerden. Denn oftmals sind diese Versuche zeitaufwendig, teuer und nicht selten giftig. Denn Ameisen sind äußerst robuste Tiere, die hin und wieder den Kampf gegen den Gärtner auch gewinnen. Wenn der Ameisenbefall schon begonnen hat sind wirksame Produkte gegen Ameisen: Ameisenköder und Ameisengift.