Eigentlich sind Ameisen ja Nutztiere. Ob sie den Boden verbessern oder Aas beseitigen, Ameisen helfen im Garten. Aber nicht selten werden die kleinen Krabbeltiere auch lästig. Haben sie einmal ein Nest gebaut, vermehren Sie sich schnell. Sie bevölkern neben dem Garten dann auch Terrasse und Frühstückstisch. Da muss schnelle Hilfe her.

Nun kann man in den Baumarkt fahren und gefährliche und ungefährliche Stoffe und Hilfsmittel. Man kann es natürlich auch mit speziellen, Ameisen vertreibenden Pflanzen wie Lavendel versuchen. Oder man kann eine Ameisenfalle selber bauen. Wie das geht? Denkbar einfach! Ameisen riechen wirklich gut und stürzen sich auf alles, was süß ist. Also nimmt man eine Schale oder Schüssel, die eine sehr glatte Oberfläche haben muss. In diese Schüssel wird schales Bier gegossen, sodass die Flüssigkeit mindestens einen Zentimeter hoch steht. Wenn man noch viel Zucker hinzugibt, dauert es nicht lang, und die Ameisen finden den Weg zum vermeintlichen Festmahl. Einmal von der Flüssigkeit getrunken und gesättigt, finden die Ameisen den Weg nach draußen nicht mehr und ertrinken. Alternativ zum Zuckerbier kann man auch Honigwasser oder Fruchtsirup verwenden.

So einfach hat man sich aus völlig ungefährlichen, alltäglichen Materialien eine Ameisenfalle gebaut. Da spart man sich nicht nur den Gang zum Baumarkt und schont damit seinen Geldbeutel. Diese Ameisenfalle ist auch absolut ökologisch und schon die Umwelt, mal abgesehen von den Ameisen.