Jedes Jahr der gleiche Spaß: Die Ferien sind vorbei und die Kinder sind traurig. Nur die Mama freut sich wie verrückt, weil sie endlich mal wieder den Vormittag für sich alleine hat und sich nicht ständig um die Kiddies kümmern muss. In zahlreichen lustigen Fotos und Karikaturen wird dargestellt, wie unterschiedlich in der Familie das Ende der Ferien wahrgenommen wird.

Der Organisationswahnsinn ist natürlich kurz vor dem Schulbeginn am größten. Vor allem dann, wenn man mehrere Kinder im schulpflichtigen Alter hat, arten die letzten Tage schnell in Chaos aus. Passen die Schulränzen noch? Hat jeder ein komplettes Turn-Set in seinem Turnbeutel? Und wer braucht welche Schulbücher?

Manches mal gerät dann etwas durcheinander. Der eine Sohn hat die Turnschuhe vom anderen im Turnbeutel, die kleine Tochter hätte eigentlich noch ein drittes Mathebuch benötigt und wo zum Teufel ist die Trinkflasche vom Ältesten hingekommen?

Stressvermeidungstaktiken für Eltern

In dieser chaotischen Phase zum Schuljahresanfang hilft nur eines: Ruhe bewahren. Übertragen Sie Ihre eigene Aufregung nicht auf die Kinder. Die Kleinen wachsen mit Ihren Aufgaben, binden Sie sie also in die Organisation des Alltags mit ein. Eltern zu sein bedeutet ja nicht automatisch, dass man auch Diener ist!

Erleichtern Sie sich selbst die Arbeit, wo es nur geht. Sie können zum Beispiel die Schulbücher bequem bestellen und dadurch Zeit beim Einkauf sparen. Online kann man viele Dinge sehr unkompliziert erledigen. Nutzen Sie diesen Vorteil doch auch, wenn es um die Ausstattung Ihrer Kinder geht! Wenn Sie sich mit anderen Eltern absprechen, dann können Sie durch die Sammelbestellung Porto sparen. Die Kinder treffen sich ja ohnehin in der Schule und können die bestellten Bücher dann einfach übergeben.

Und auch in anderen Bereichen des Schulalltags gilt: Wenn Eltern sich zusammentun, dann kann viel bewirkt werden. Es gibt zum Beispiel das Modell „Walking Bus“. Hierbei begleitet immer ein Elternteil (der Busfahrer) die Kinder aus der Nachbarschaft zu Fuß zur Schule. Das hält die Familien fit und spart Autoverkehr ein. Und die Eltern, die gerade keine Pflicht haben, können einen ruhigen Vormittag genießen.

Natürlich ist bei einem weiteren Schulweg auch das Gründen von Fahrgemeinschaften eine tolle Option. Je voller das Auto, desto besser. Bei der Absprache der Fahrtzeiten müssen die Kinder selbst aktiv mitdenken und lernen schon früh, wie man den Alltag effizient organisiert. Die Selbstständigkeit sollte dabei stets im Mittelpunkt stehen!

Nur das Zubereiten der Pausenbrote sollten die Eltern den Kindern nicht zumuten. Ein Schulkind kann kaum morgens schon wissen, was es mittags essen möchte. Ein liebevoll geschmiertes Überraschungs-Sandwich von Mama ist da tausendmal mehr wert! In jeder Mittagspause gibt es eine kleine Überraschung. Wer seine Kinder ganz besonders verwöhnen will, der packt kleine Zettelchen mit Grußbotschaften dazu.