Stolz und erhaben erhebt sich der Stephansdom über die Donaumetropole. Weithin sichtbar wacht dieses Meisterwerk mittelalterlicher Architektur und Baukunst über die österreichische Hauptstadt. Der höchste Turm ist mit 136,4 Meter der Südturm. Seinen Namen erhielt dieser wuchtige Bau, weil er nach der Erbauung dem heiligen Stephan (Stephanus) geweiht wurde. Die Wiener nennen ihn auch oft einfach kurz Steffl. Vielfach wird der Stephansdom in Wien gar als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Dies wurde schon daher verstärkt, das bis zum Ersten Weltkrieg in ganz Österreich-Ungarn keine Kirche höher als der Südturm des Stephansdoms gebaut werden durfte. Bis zum heutigen Tage ist der Stephansdom Metropolitankirche des römisch-katholischen Erzbischofs von Wien. Es ist fast schon ein Muss, diese Kirche im Rahmen einer Reise nach Wien zu besuchen.

Stephansdom in Wien

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Geschichte des Stephansdom
1137 wurde an der Stelle des heutigen Doms eine Kirche erbaut, welche von der allerdings nur noch die Westfassade erhalten blieb. Diese zeigt noch den frühmittelalterlichen, romanischen Baustil. Da dieser Bau 1258 weitgehend abbrannte, wurde eiligst eine neue Kirche erbaut, welche 1263 neu geweiht wurde. 1359, knapp 100 Jahre danach, wurde damit begonnen, die Kirche in den noch heute sichtbaren gotischen Baustil des Hochmittelalters umzuwandeln. Seine heutige Form bekam er im 15. Jahrhundert. Dort wurden der Nordturm und der hohe Südturm gebaut. Da aber die Arbeiten relativ langsam zu Wege gingen und der gotische Baustil zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach und nach von der Renaissance ersetzt wurde, ist deshalb die Spitze des Südturms in jenem Stil fertiggestellt worden.
Die Inneneinrichtung wurde hingegen in der Mitte des 17. Jahrhunderts in prunkvollem Stil des Barock umgestaltet. Ebenfalls im 17. Jahrhundert entstand die zweitgrößte freischwingende Kirchenglocke der Welt, der sog. Pummerin. Sie wurde nach der erfolglosen Belagerung Wiens durch die Türken im Jahre 1683 aus den Rohren der zurückgelassenen Kanonen der Angreifer gegossen.

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