Visitenkarten sind eines der wichtigsten Werbemittel für ein Unternehmen. Sie werden ständig ausgetauscht, viel öfter als beispielsweise Flyer und nur mit einer guten Visitenkarte bleiben Sie den Kunden positiv im Gedächtnis. Der Platz auf Visitenkarten ist jedoch begrenzt und umso wichtiger ist es, die Informationen auf der Karte sorgsam auszuwählen. Schlecht gestaltete Karten vermitteln ein schlechtes Image und dadurch bleiben Kunden aus. Es gibt einige Punkte, die bei der Gestaltung beachtet werden sollten, damit die Visitenkarte im Gedächtnis bleibt und sich von der Masse der anderen abhebt.

Was sollte auf einer Visitenkarte stehen?

Visitenkarte

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Wichtigster Punkt bei der Erstellung einer Visitenkarte ist der Inhalt. Dazu gehören in erster Linie der Name des Unternehmens und der Name sowie die direkte Telefonnummer. Geben Sie bei der Telefonnummer die direkte Durchwahl oder gegebenenfalls die der zuständigen Assistentin an und nicht die allgemeine Nummer des Unternehmens. Damit können Sie direkt erreicht werden und Sie verhindert, dass der potentielle Kunde lange Wartezeiten bedingt durch das Verbinden in Kauf nehmen muss. Im digitalisierten Zeitalter ist eine E-Mail-Adresse unverzichtbar, die ebenfalls ein fixer Bestandteil der Visitenkarte sein sollte. Wenn eine E-Mail-Adresse angegeben ist, achten Sie allerdings darauf regelmäßig das Postfach zu überprüfen und die elektronische Post zu beantworten. Es gibt weitere optionale Details, die auf eine Visitenkarte gedruckt werden können. Dies obliegt jedem selbst, jedoch sollte die Karte nicht überladen werden. Zusätzlich können noch die Nummern vom Fax oder Mobiltelefon aufgedruckt werden oder die Webseite des Unternehmens.

Gestaltung, Papier und Druck

Neben dem Inhalt ist die Gestaltung der Karte ein weiterer wichtiger Aspekt. Typisch sind Visitenkarten im Querformat, wenn es die Länge der Informationen zulässt, kann alternativ ein Hochformat verwendet werden. Die Auswahl der Farben muss zum Corporate Design passen, falls ein solches existiert. Als Alternative können die Farben aus dem Logo der Firma, als Farben wieder in der Schrift einfließen. Bei der Farbauswahl und der Schrift sollte auf gute Lesbarkeit geachtet werden. Wählen Sie eine Schrift, die serifenfrei ist, denn diese ist leichter lesbar. Im Bezug auf die Farbkombination, können jedoch gute Akzente gesetzt werden und beispielsweise eine schwarze Karte mit weißer Schrift verwendet werden. Damit hebt sie sich deutlich von anderen ab und bleibt im Gedächtnis der Kunden. Mittlerweile gibt es zudem viele unterschiedliche Papiersorten, wodurch sich eine Karte ebenfalls abhebt. Dadurch kann eine Visitenkarte nicht nur optisch prägen, sondern sich auch mit einer fühlbar anderen Oberflächenstruktur im Gedächtnis verankern. Visitenkarten sind trotz hochwertigem Papier meist sehr kostengünstig, weshalb Sie beim Druck auch nicht sparen sollten. Schlechte Druckqualität vermittelt einen schlechten Eindruck und auf keinen Fall darf sich die Karte sich negativ im Gedächtnis verankern. Probieren Sie bei der Gestaltung der Karte unterschiedliche Designs aus und lassen diese von Dritten begutachten, um ein objektives Urteil zu erhalten.