Zwar gibt es sie weiterhin auf dem Markt, aber immer mehr Verbraucher überlegen sich angesichts eines steigenden ökologischen Bewusstseins inzwischen ihren Kauf: Ätzende, scharfe Reinigungsmittel werden aus vielen Haushalten verbannt und durch bewährte Hausmittel nach Großmutters Art oder umweltverträgliche Reiniger ersetzt. Dabei muss man nicht einmal im Laden danach suchen, das Internet hält Tricks, Tipps und ein vielfältiges Angebot bereit. Ökologische Reinigungsmittel gibt es hier für jeden Einsatzort, ob Terrasse, Keller, Bad oder Küche. Enthalten sind vielfach Stoffe, die sich in anderer Weise bereits seit Jahrzehnten bewährt haben, beispielsweise Essig.

Bewährte Hausmittel

Backpulver und Zitronensäure, Essigessenz oder Salz sind in jedem Supermarkt zu haben und kosten nur wenige Cent. Die ersten drei Zutaten als Waschmittel helfen gegen Gardinenstaub, Salz und Gebissreiniger ergeben ebenso strahlendes Weiß. Salmiakgeist und Spiritus werden gegen Blutflecken eingesetzt, Ähnliches gilt für Eiweiß. Auch dem berühmten Rotweinfleck auf dem Teppich rückt man mit Salz zu Leibe. Glyzerin und Essig in Wasser befreien dauerhafter als jeder Staublappen von dem lästigen Belag.

Der Weißmacher Backpulver kann natürlich ebenso für Toiletten wie für Armaturen eingesetzt werde, denn es ist stark kalklösend. Außerdem wirkt er gegen Schimmelpilze. Kalk weicht auch bei einer Behandlung mit Weingeist. Salz ist außerdem ein bewährter Helfer für verkrustete Backöfen. Leder dagegen lässt sich gut mit dem etwas teureren Leinöl pflegen – allerdings kosten hochwertige Lederpflegemittel ebenfalls einige Euro.

Allzweckwaffen kontra Spezialprodukte

Trotz aller Hausmittel bewähren sich ein paar umweltfreundliche Reinigungsmittel im Dauereinsatz – es muss nicht immer die angebliche Spezialpatentlösung für jedes einzelne Problem sein. Ein Allzweckreiniger, ein Essigreiniger, Mikrofasertücher – viel mehr braucht ein durchschnittlicher Haushalt nicht. Welche Reinigungsmittel unbedenklich sind, erkennt man an den Logos entsprechender Umweltorganisationen, an fehlenden Zeichen für ätzende Mittel oder liest alles über entsprechende Versuchsreihen mit Reinigungsmitteln bei Verbraucherorganisationen wie der Stiftung Warentest nach. Ökologische Reinigungsmittel gibt es auch hier.