Der Sommer könnte so schön sein, wenn mit der Wärme nur nicht die Mücken & Co kämen! Doch gegen lästige Flieger lässt sich einiges tun.

Sssssst! – gibt es ein gefürchteteres Geräusch als das Surren einer Mücke beim garstig – aggressiven Landeanflug auf ein Fleckchen Ihrer Haut? Wohl kaum. Wer sich nette Grillabende entspannte Mußestunden im Liegestuhl und den Feierabend in der herrlich kühlen Wohnung nicht vermiesen lassen möchte, muss jetzt handeln.

Fiberglas und ein Netz für geruhsame Nächte
Die Wohnung wird zur flugfreien Zone, wenn man Türen und Fenster schützt. Zum Beispiel mit feinmaschigen Fiberglasgitter. Dieses Material ist entweder bereits auf Rahmen montiert oder zu einem flexiblen Türschutz verarbeitet im Handel.
Doppelt hält besser? Dann montieren Sie doch zusätzlich mit Dübel und Schraubenhaken an der Schlafzimmerdecke ein Moskito- Netz für pieksfreie Nächte.
Und draußen? Ätherische Öle leisten hier gute Dienste, getröpfelt auf eine Papierserviette oder in das Wasser eine Duftlampe. Ideal für die Mückenabwehr sind Minze, Zitrone, Nelke, Eukalyptus und ein Mix aus Geranie, Lavendel und Sandelholz.
Das Verbrennen eines Lavendelbündels in der letzten Grillglut schlägt das Pieksgeschwader übrigens ebenso in die Flucht wie eine mit Nelken gespickte Zitrone als Tisch- Deko.

Lavendel Zitrone und ein bisschen Rauch
Mit Zitronenduft funktioniert auch ein Brenner in Form einer runden Deckeldose mit Drahteinsatz: Darauf liegt eine „Zitronenschnecke“, die beim Anzünden einen feinen Rauch mit Zitrusaroma entwickelt (erhältlich im Gartencenter).
Schon verstochen? Der Saft eines Rhabarberstängels lindert den Juckreiz ebenso wie ein kühlendes Puder aus einer halben Tasse Maismehl und einen Esslöffel gemahlenen Zimt.

Schutz und Deko in einem
Hübscher als Gitter und Folie sind Vorhänge als Schutz.
Zum Beispiel aus naturfarbenen Holzperlen. Er lässt die Luft zirkulieren, hält Insekten und Blicke fern. Dasselbe Prinzip: ein bunter Bambusvorhang, erhältlich mit Dekoren wie Palmen, Sonnenblumen oder Regenbogen.