Wenn Menschen älter werden, haben die Angehörigen oft die Qual der Wahl: Schicke ich meine Mutter oder meinen Vater ins Heim oder sorge ich für eine 24 Stunden Betreuung im gewohnten Umfeld? In den letzten Jahren verstärkt sich der Trend zur Versorgung zu Hause. Das liegt nicht nur daran, dass man die älteren Menschen nicht aus dem gewohnten Umfeld reißen möchte, sondern auch daran, dass die Versorgung zum einen besser und zum anderen günstiger geworden ist. Doch was darf eigentlich eine 24 Stunden Pflege tatsächlich kosten?

Eine 24 Stunden Betreuung übernimmt für die Angehörigen, die keine Zeit oder Kraft haben, sich um ihre Eltern zu kümmern, alle Aufgaben, die im Laufe der Zeit anstehen. Dazu zählen zum Beispiel eine pflegerische Alltagshilfe, eine soziale und aktivierende Betreuung, die hauswirtschaftliche Versorgung oder auch die Begleitung zu (Arzt-)Terminen. Letztendlich geht es darum, dass für eine liebevolle und fürsorgliche Betreuung – rund um die Uhr – gesorgt wird (Quelle: http://www.linara.de/24-stunden-betreuung.html). Wichtig ist auch, dass man zu der Person, die sich um die Angehörigen kümmern soll, Vertrauen aufbaut. Dabei sollte man sich nicht alleine ein Urteil bilden, sondern am besten mit der Mutter oder dem Vater sprechen, um ein solides Urteil fällen zu können.

Was darf die 24 Stunden Pflege kosten?

Wenn man sich 24 Stunden um einen Menschen kümmern muss, dann ist das nicht nur anstrengend, sondern kann zu einer großen Belastung werden. Daher gibt es Betreuer, die einem diese Aufgabe abnehmen. Angesichts der Anstrengungen hat das seinen Preis, der allerdings nicht all zu sehr ins Gewicht fällt. Heute sind Betreuungen rund um die Uhr für einen Betrag zwischen 1200 und 2000 Euro zu bekommen. Einen konkreten Preis zu nennen, ist nicht möglich. Für die Festlegung der Höhe dieser Kosten sind unter anderem die Art und der Umfang der Betreuung, die Schwere der durchzuführenden Arbeiten sowie besondere Anforderungen an das Betreuungspersonal maßgebend. Daher sollte jeder Fall konkret besprochen werden. Angehörige, die jemanden rund um die Uhr betreuen lassen wollen, sollten sich mehrere Angebote einholen, um zum einen die Preise und zum anderen die Leistungen vergleichen zu können. Unter Umständen ist es sogar ratsam, eine kurze Probe-Betreuung zu vereinbaren, um zu sehen, ob die Chemie stimmt.