Das Thema Entspannung wird immer wichtiger. Kein Wunder in Zeiten, in denen der Stress regiert, man sich vor Arbeit kaum retten kann, selbst krank zur Arbeit geht und auch zuhause die Pflichten nicht geringer werden, leidet die Gesundheit sehr. Dies kann auf Dauer zu schweren physischen wie auch psychischen Erkrankungen führen. Am häufigsten wird das Burnout-Syndrom mit Stress in Verbindung gebracht – eine schleichende Ausgebranntheit von Körper und Geist, die man meist erst erkennt, wenn es schon zu spät ist. Rechtzeitiges und regelmäßiges Entgegenwirken ist daher sehr wichtig – einige Strategien gegen Stress möchten wir gerne vorstellen.

Yoga – die Entspannungstechnik aus Indien

Am weitesten verbreitet ist wohl die indische philosophische Lehre Yoga, bei der man zahlreiche geistige und körperliche Übungen zur Entspannung durchführt. Dabei kann die Gewichtung der meditativen Formen unterschiedlich sein: Die einen legen Wert auf körperliche Übungen, die anderen mehr auf geistige Konzentration. Optimal ist das Zusammenspiel von beidem, das die Betroffenen zu innerer Ruhe und Entspannung kommen lässt. Hat man einmal die richtigen Techniken erlernt, kann man Yoga überall und jederzeit durchführen und sich selbst „entstressen“.

Auszeit nehmen – Sole und Laist helfen

Ab und an schadet es nicht, sich auch mal vom Alltag zu verabschieden. Thermalbäder sind dazu ideal, da sie zahlreiche Anwendungen bereithalten. Besonders wohltuend ist die wertvolle Kraft von Sole, also von Alpensalzen. Diese werden in vielen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel bei Licht- und Klangtherapien, aber auch im Whirlpool. Sole ist seit 250 Millionen Jahren tief im Innern der bayerischen Alpen verborgen. Ebenso wie Laist, ein Mineralsoleschlick, der einen sehr hohen Mineraliengehalt aufzeigt. Dieser kann für Ganzkörpermassagen verwendet werden, wodurch eine stimulierende Wirkung auf den Körper ausgeübt wird.

Autogenes Training

Bereits in den 1920er Jahren hat der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz das autogene Training entwickelt. Entstanden ist es aus der Hypnose heraus – Schultz selbst nannte es eine „konzentrative Selbstentspannung“. Das autogene Training besteht aus drei Stufen, der Grund-, der Mittel- und der Oberstufe. Diese Stufen beinhalten zahlreiche Übungen, die Körper und Geist entspannen. Angeboten wird autogenes Training von diversen Praxen, man kann die Übungen aber auch zuhause gut für sich selbst erlernen und anwenden.

Foto: djd/Rupertus Therme