Wann profitiert man am meisten von einer privaten Rente?

Wer im Alter mehr haben möchte als nur das allernötigste, der muss sich schon früh darum kümmern, dass auch in der Zeit der Rente noch ein gewisses Einkommen vorhanden ist, was sich alleine durch die gesetzliche Rente meist nicht verwirklichen lässt. Gerade junge Menschen profitieren, wenn sie sich früh für eine private Rente entscheiden, die zudem noch staatlich gefördert werden kann und recht geringe Prämien kostet. Eine staatliche Förderung bekommen vor allem Familien mit Kindern, denn pro Kind das Kindergeld erhält zahlt der Staat einen jährlichen Betrag auf das jeweilige Rentenkonto. Hinzu kommt dann noch die eigene Prämie, die meist mindestens 5 Euro beträgt und anhand des eigenen Einkommens berechnet wird. Die private Rente wird zwischen 60 und 65 ausbezahlt und das meist ein Leben lang, was durchaus nützlich sein kann. Außerdem fangen die meisten privaten Rentenversicherungen auch dann an zu bezahlen, wenn eine Invalidität vorliegt, also auch schon dann, wenn die gesetzliche Rentenversicherung noch nicht in Sicht ist. Durch eine gesetzliche Rentenversicherung kann man sich ein Polster schaffen, durch das sich wirklich einige Schläge des Schicksals ein bisschen entschärfen lassen. Die private Rente ist in einigen Fällen auch auf die Hinterbliebenen vererbbar, wenn man zum Beispiel vor Beginn der Zahlungen versterben sollte. So lassen sich auch die Angehörigen ein wenig absichern, indem man sich für eine private Rente entscheidet, die ganz besonders für Frauen sehr wichtig sein kann, da sie durch die staatlichen Förderungen noch weit höhere monatliche Zahlungen erreichen können und so eine etwas sicherere Zukunft haben.