Aktuell ist es gar nicht so einfach für Anleger zu entscheiden, wo und wie sie ihr Geld am besten anlegen sollten. Im Zuge der globalen Finanzkrise haben die Zentralbanken begonnen, sehr preiswertes Geld an Banken und Geldinstitute auszugeben. Selbst die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins auf ein historisches Tief von einem Prozent gesenkt. Entsprechend bieten viele Banken nicht wirklich hohe Zinsen. Ganz besonders betroffen sind dabei kurz- und mittelfristige Anlagen.

Das Problem: Inflation und Steuern fressen nicht nur Zinsertrag, sondern auch Kaufkraft

Für Festgeld, Sparbriefe und Tagesgeld kann der Anleger derzeit nicht mehr als zwei bis drei Prozent an Zinsen erwarten. Zwar ist die offizielle Inflationsrate im Mai 2012 unter zwei Prozent gesunken, insgesamt wird aber für 2012 eine Inflationsrate von 2,3 bis 2,5 Prozent von der EZB prognostiziert. Je nach Anlage kann es also sogar sein, dass das angelegte Geld sogar an Kaufkraft einbüßt. Dabei ist dann aber noch lange nicht die Zinsertragsteuer berücksichtigt. Für Erträge über dem Steuerfreibetrag kann der Sparer in der Folge nicht einmal den Kaufkraftverlust durch die Inflationsrate ausgleichen.

Aktien – lange Laufzeiten und wirklich sicher?

Natürlich kann der Anleger in Aktien flüchten. Sieht man die Entwicklung am Aktienmarkt langfristig, hat man gute Chancen, mit attraktiven Dividenden rechnen zu können. Allerdings auch hier nicht ganz risikofrei. Denn, was ist, wenn diese Anlageformen gerade dann fällig werden, wie zu Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise, welche übrigens den größten finanziellen Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise in den 1920ern ist. Außerdem ist es weder eine kurz- noch mittelfristige Geldanlage. Natürlich gibt es auch kurzfristige Anlagemöglichkeiten mit attraktiven Zinsversprechen. Jedoch ist auch das Risiko entsprechend hoch. Und so gilt diese Regel zur Zeit mehr denn je: desto höher die zu erwartenden Zinsen, umso größer auch das Risiko, sein Geld zu verlieren.

Ungeschlagen: Die Festzinsanlage bietet einen attraktiven Festzins und wählbare, kurze Laufzeiten

Jedoch gibt es noch eine Anlageform, die auch bei sehr kurzen Laufzeiten ab 90 Tagen einen attraktiven Festzins bietet. Dabei geht es um die sogenannten Festzinsanlagen. Diese Festzinsanlagen sind Wertpapiere wie beispielsweise Schuldverschreibungen mit einem Festzins. Die Laufzeiten variieren dabei zwischen 90 Tagen bis zu zehn Jahren. Der durchschnittliche Festzins von Festzinsanlagen liegt dabei – je nach gewählter Laufzeit – zwischen fünf und acht Prozent. Oft bietet die Festzinsanlage noch einen weiteren nicht unwichtigen Vorteil: die Zinsen können jährlich ausgeschüttet werden oder mit Zinseszinseffekt wieder angelegt werden. Insgesamt bietet die Festzinsanlage also viele Vorteile, welche gerade in der heutigen Zeit nicht unbedeutend sind:

  • hohe Verzinsung zwischen 6 und 8 Prozent
  • Laufzeiten, die flexibel gestaltet werden können zwischen 90 Tagen und 10 Jahren
  • ab 90 Tagen Laufzeit kann oft eine monatliche Verfügbarkeit integriert werden
  • regelmäßige Zinsausschüttung oder mit Zinseszins-Effekt weiter anzulegender fester Zinssatz
  • Fazit

    Die Festzinsanlage ist eine Anlageform, die dem Anleger in jeder Hinsicht entgegenkommt. Vor allem aber kann der Sparer sein Geld wirklich vermehren und nicht nur den Kaufkraftverlust durch die Inflation ausgleichen. Laut vielen Experten ist die Festzinsanlage deshalb auch der absolute Gewinner in Bezug auf die Abgeltungssteuer. Unschlagbar bei den Festzinsanlagen sind der hohe, festgeschriebene Zins und die flexible Laufzeit, die sehr kurz gewählt werden kann. Dadurch hat der Anleger einen großen Planungsspielraum. Wer zu dieser äußerst attraktiven Anlageform mehr Informationen anfordern möchte, kann das mit wenigen Mausklicks bewerkstelligen.