Gegen Stress helfen neben körperlichen Übungen zur gezielten Entspannung auch einige natürliche Mittel, die schon sehr lange bekannt sind. Sie wirken gegen innere Unruhe und Nervosität, bringen den Gehirnstoffwechsel ins Gleichgewicht und unterstützen den natürlichen biologischen Rhythmus. Der Vorteil gegenüber rein chemischen Mitteln liegt in der langen Erprobung, die Gefahr der Abhängigkeit ist faktisch auszuschließen.

Baldrian

ist weltweit verbreitet und als traditionelle Heilpflanze seit dem Altertum bekannt. Das Beruhigungsmittel gedeiht als Pflanze fast auf jedem Boden, in Europa besonders in Ufernähe oder auf feuchten Wiesen. Die Blüten duften angenehm, die ätherischen Öle und Alkaloide wirken beruhigend, ohne die Leistungsfähigkeit herabzusetzen. Besonders unter Stress, auch in Prüfungssituationen ist Baldrian sehr gut anzuwenden, wobei er gern mit Melisse oder Hopfen kombiniert wird.

Kalifornischer Mohn,

eine einjährige Pflanze, ist ebenfalls sehr robust, er ist die Staatsblume Kaliforniens und wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert. Schon die Indianer kannten ihn als Heilpflanze und nutzten ihn als Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmittel. Er unterscheidet sich in seiner Wirkung gänzlich von sonstigem Mohn, wirkt nicht betäubend, sondern normalisierend.

Schwarznesselkraut

aus der Gattung der Perilla, nicht zu verwechseln mit der Ballota nigra (ebenfalls Schwarznessel genannt), kann im Garten kultiviert werden, das Kraut sieht auch sehr schön aus. Das ätherische Öl der Pflanze wird zum Süßen verwendet, auch für Sushi ist der leicht minzige Geschmack geeignet. In Asien verwendet man das gepresste Öl auf vielfältige Weise zur Speisezubereitung. Es wirkt krampflösend und beruhigend sowie gegen Übelkeit.

Die echte Kamille

ist eine sehr alte Heilpflanze, auch hier ist ein ätherisches Öl der hauptsächliche Wirkstoff. Für die Verwendung als Beruhigungsmittel werden ausschließlich die Blütenköpfe genutzt, die viele weitere gesundheitsfördernde Wirkungen aufweisen, gegen Entzündungen, Blähungen, Krämpfe und für den Magen.

Weißdorn

gehört zu den Rosengewächsen, es gibt über zwanzig verschiedene Arten, die jedoch der Laie kaum unterscheiden kann. Als Heilpflanze wurde er schon vor 2.000 Jahren erwähnt, die Blätter und Blüten werden traditionell gegen Nervosität und als Beruhigungsmittel genutzt.

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