Spätestens, wenn die ersten wackeligen Schritte an der Hand von Mama oder Papa probiert werden, ist es so weit: Das Kind braucht Schuhe! Und zwar nicht nur niedlich aussehende Schühchen, sondern spezielles, auf die besonderen Bedürfnisse von Kinderfüßen abgestimmtes Schuhwerk. Die Knochen von Kinderfüßen sind noch weich und verformbar, zu enge oder falsche geformte Kinderschuhe können nicht nur zu Fußfehlstellungen, sondern auch zu Problemen im Bereich von Knien, Hüften und Wirbelsäule führen, die sich erst im Erwachsenenalter bemerkbar machen.

Immer die richtige Größe

Es ist eine alte Binsenweisheit: Aus Kindern werden Leute! Und bis dahin wachsen Kinder tüchtig, oftmals in richtigen Wachstumsschüben. Daher kann es sein, dass Schuhe im Laufe von wenigen Wochen zu klein werden. Da hilft nur, immer wieder zu messen und zu probieren und öfters mal neue Schuhe zu kaufen. Zu kleine Schuhe sind nicht gut, weil die Füße darin gestaucht werden und sich langfristig verformen können. Zu große Schuhe sind gerade für Gehanfänger gefährliche Stolperquellen. Das Kind selbst kann meist noch keine zuverlässigen Angaben machen, ob der Schuh drückt, und auch der prüfende Daumendruck hilft nicht immer weiter. Als Hilfsmittel kann man den Fuß des Kindes auf einem Stück Pappe abmalen und 12 mm zusätzlichen Spielraum vor den Zehen addieren. Dieser Fußabdruck lässt sich ausmessen und in den Schuh stecken. Wird der Abdruck geknickt, ist der Schuh wohl zu klein. Kinderschuhe sollten sicher und bequem sein. Man findet beispielsweise bequeme Kinderschuhe von Crocs bei mytoys.de.

Schadstoffe in Kinderschuhen?

Neben der passenden Größe und Form der Schuhe sind auch die Materialien von Bedeutung. Der Schuh sollte atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit entweichen lassen. Mit welchen Chemikalien das Leder behandelt worden ist, sieht man ihm leider nicht an, und auch die Inhaltsstoffe des verwendeten Kunststoffs werden nicht deklariert. Im Zweifelsfall die eigene Nase befragen und Finger weg von stark “chemisch” riechenden Schuhen.