Ein guter Wein kommt meistens aus Frankreich. So lautet die verbreitete Meinung, der vor allem fachfremde Menschen schnell unterliegen. Wer allerdings kurz einige der bekanntesten Sorten und Namen Revue passieren lässt, dem fällt schnell auf, dass Europas beste Weine nicht nur aus Frankreich stammen – auch Spanien spielt in der Welt der feinen Geschmäcker nämlich eine wichtige Rolle.

Die spanische Lebensart: flüssig wie ein guter Wein

Wein steht in Spanien für mehr als bloß ein perfekt abgestimmtes, alkoholisches Getränk. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass spanische Weine ein perfektes Spiegelbild der spanischen Seele sind. Gesellige Runden in entspannter und herzhafter Atmosphäre bieten jedem Wein die ideale Kulisse, seine Wirkung auf allen Ebenen zu entfalten. Selbst gelegentliche Gefühlsausbrüche und eine ansteigende Lautstärke, gemäß der spanischen Impulsivität, vermögen daran nichts zu ändern.

Beispiel par excellence: Roséwein

Der Roséwein, auch Rosé genannt, zählt in Deutschland zu den beliebtesten Weinsorten überhaupt. Gerade der Name spielt eine wichtige Rolle bei der Charakterisierung. Zum einen deutet er die Herkunft des Weins an, zum anderen gibt er einen klaren Hinweis auf die Erscheinung des Tropfens. Je nach Rebsorte und Herstellung umfasst die Familie der Roséweine beinahe das gesamte Spektrum aller hellroten und rosafarbenen Töne.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch in Frankreich hervorragende Roséweine hergestellt werden. Dennoch: Es sind Tropfen wie der Ninot Rosado von Bodegas Celler de Capcanes oder Cresta Rosa von Bodegas Castillo Perelada, die die meisten Charts anführen. Die Qualität spanischer Roséweine ist damit über jeden Zweifel erhaben.

Verwandt und doch anders: spanischer Rotwein

Der zweite große Export-Schlager neben dem Rosé ist der Rotwein. Das ist kein Wunder, schließlich bietet Spanien mehr als genügend bergiges Land, um mehr als nur einen Wein-Typen im großen Stil herzustellen. Es dauert folglich nicht lange, um auf der Suche nach den blauen Beerenstauden fündig zu werden. Die Resultate sind hierzulande ebenfalls keine Unbekannten: Arium Tempranillo, Finca La Cruz oder Vegalfaro stellen einen presiwerten, aber gelungenen Einstieg dar, während Pintia Toro und Taurus Villaester genau das Richtige für die besonderen Momente im Leben sind. An mangelnden Bezugsquellen soll es jedenfalls nicht scheitern. Online-Spezialisten wie wein-depot.de machen den Zugriff selbst auf seltene Weine aus abgelegenen Regionen mühelos möglich.