Als die Menschen begannen, sesshaft zu werden, erfanden sie einfache landwirtschaftliche Technik wie den Pflug, Aquädukte oder Fuhrwerke. Waren Pflüge anfangs nicht effiziente Holzgebilde, die sich lediglich zur geringen Auflockerung eigneten, wurden sie im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr erst durch Eisen-, dann durch spezielle Stahlpflüge ersetzt. Jene wurden noch bis ins frühe Mittelalter von Ochsen gezogen, die dann von Pferden abgelöst wurden. Heute sind die alten Pferdefuhrwerke aus dem Straßenbild verschwunden, denn Traktoren arbeiten wesentlich produktiver.

Die Anfänge der modernen Landwirtschaft

Auch müssen Bauern nicht mehr auf Bodenschonung achten. Die Dreifelderwirtschaft ist nicht mehr notwendig, seitdem Justus von Liebig im 19. Jahrhundert die Identifikation und Synthese von Nährstoffen gelang, die als Dünger die Landwirtschaft revolutionierten und den Ertrag enorm steigerten. Durch diese und die anderen technischen Neuerungen stieg in Deutschland die Zahl der Menschen, die ein einziger Bauer ernährt, von vier Menschen im Jahr 1900 auf 143 Menschen im Jahr 2004. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die ehemals kleinen Höfe in Familienhand industriellen Großbetrieben gewichen sind.

Neuere Entwicklungen im sogenannten primären Sektor

Zwar verloren durch diese Rationalisierung viele Landwirte ihren Beruf – arbeiteten um 1935 noch über 80 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft, sind es heute nur noch ungefähr zwei Prozent. Dennoch haben sich die Bedingungen erheblich verbessert. Dem Landwirt stehen mehr Möglichkeiten offen und er hat eine höhere Verantwortung. Der Unterschied ist, dass der Beruf sich von einer ehemals ausschließlich körperlichen Tätigkeit in eine unternehmerische Tätigkeit gewandelt hat. Um dieser gewachsen zu sein, bedarf es neben der Sachkompetenz auch der richtigen Gerätschaft. Agrartechnik und Zubehör für die Landwirtschaft finden Sie bei www.agrar-direct.de.