Die Profi- Methode:
Wer sich beim Anblick traumhafter Gestecke schon gefragt hat: Wie hält das bloß? Steckmoos ist des Rätsels Lösung und vielseitiges Hilfsmittel der Floristen: Die poröse Masse gibt es in Kugel-, Kegel-, in Herz- und Ringform, für frische und Trockengestecke. Besonders praktisch: die Ziegelform – einfach mit dem Küchenmesser so viel ab und in Form schneiden, wie man für das Wunschgefäß benötigt. Die Masse (zum Beispiel von Moosy) zum Vollsaugen einige Stunden wässern. Gefäße, die nicht wasserdicht sind, mit Folie auskleiden, Steckmoos einlegen. Die Blütenstängel spitz und schräg anschneiden, damit sie sich gut einstechen lassen, mindestens 5cm tief, und möglichst viel Wasser aufnehmen.
Wichtig: Blüten so verteilen, dass Gefäßrand und Steckmoos verdeckt sind.
Tipp: reichen die Blüten dafür nicht aus, den Rand mit einer Efeuranke umwinden.

Ausprobieren lohnt: Seien Sie mutig bei der Gefäßwahl, Körbe, Salatschüsseln, Omas Suppenterrine, Spankisten, ein umgedrehter Lampenschirm, alles geht, wenn es für das feuchte Steckwerk nur gut angedichtet wird.

Hinweis: Gestecke nicht in Obstnähe platzieren: Einige Früchte geben Gase ab, die fix welken lassen.