Auch wenn zurzeit die schlechten Nachrichten die Finanzmärkte bestimmen, so gibt es auch in Krisenzeiten immer wieder interessante Anlagemöglichkeiten an den Börsen.
Anleger sollten die Chancen und Risiken von Börsenanlagen vor einer Entscheidung gut abwägen. Auf www.boerse.de können Einsteiger und alte Hasen gleichermaßen Informationen zu den verschiedenen Anlageformen erhalten und sich ein gutes Bild über die Risiken einer bestimmten Anlage machen. Aber auch die größten Fehler von Anlegern werden hier erläutert.

Privatanleger machen häufig den Fehler und geben ihre Orders in sehr kleinen Tranchen an den Markt. Dies hat zur Folge, dass häufig lediglich die Mindestgebühren des Finanzinstitutes greifen und ein Gewinn schnell durch diese Kosten vernichtet wird. Es ist deshalb ratsam, Aufträge in größeren Beträgen ausführen zu lassen, um die Kosten im Vergleich zum gehandelten Betrag gering zu halten.

Anleger sollten auch darauf achten, dass sie gesetzte Limits einhalten und nicht dem Markt nachrennen. Die Entscheidung, zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, sollte gehalten werden, egal wie sich der Kurs entwickelt. Greift das Limit nicht in der vorgesehenen Zeit, kann es jederzeit verlängert werden.

Eine besondere Form des Börsenhandels stellt der Handel mit Devisen dar. Diese Handelsform wird unter dem Begriff Forex zusammengefasst und erfreut sich auch bei Privatanlegern steigender Beliebtheit. Während institutionelle Anleger bereits lange auf diesem Markt tätig sind, sollten Einsteiger sich vor dem Devisenhandel gut über diese Handelsform informieren. Auf forextotal.de werden die verschiedensten Möglichkeiten präsentiert, mit Devisengeschäften Geld zu verdienen. Privatanleger sollten vor einem Einstieg in diesen Bereich verschiedene Forex Broker vergleichen und auch hier wieder die Mindestbeträge und Mindestgebühren vergleichen.

Genau wie im Wertpapierhandel gilt auch für den Handel mit Währungen, dass Anleger sich nicht nur auf ihr Bauchgefühl verlassen sollten. Fundamentale volkswirtschaftliche Daten sollten die Grundlage einer Entscheidung bilden und Anleger sollten sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen beirren lassen. Ein Wechselkurs gilt nicht umsonst als der Aktienkurs eines Landes, und genauso sollte der Währungshandel gesehen werden. Kein Anleger kauft Aktien eines Unternehmens, an das er nicht glaubt und so sollte auch niemand die Währung eines Landes kaufen, in dessen Wirtschaft er kein Vertrauen hat.

Einige Banken bieten mittlerweile auch für Privatanleger Transaktionspauschalen an. So können Anleger, die einen hohen Umschlag in ihren Depots haben, Transaktionskosten sparen und müssen nicht vor jedem Auftrag wieder über die anfallenden Gebühren nachdenken. Gerade für Investoren mit einem hohen Orderaufkommen werden die Finanzinstitute diese Gebührenvariante aber nicht aktiv anbieten, deshalb lohnt es sich, bei den Banken gezielt nachzufragen.

Ein letzter Tipp für den Börsenhandel ist das alte Börsensprichwort, niemals schlechtem Geld gutes Geld nachzuwerfen. Privatanleger denken lange über Verluste nach und vergessen darüber die Gewinne. Häufig fällt daher zu schnell die Entscheidung eine Anlage mit negativer Entwicklung aufzustocken, um bei Kurssteigerungen stärker zu partizipieren. Mit dieser Entscheidung hat bisher kaum ein Anleger Geld verdient.