Meist bahnt sich das Ärgernis schleichend an, und allzu gern übersehen wir erste Zeichen: Das Wasser läuft nur noch zögernd ab, und wen wir die Nase zu nah ans Becken halten, müffelt es unüberrichbar.

Reinigungsstäbchen, Pömpel oder Granulat?
Besser, man belässt es jetzt nicht beim Stoßseufzer, sondern schafft, so lange das Rohr noch dicht ist, sofort Abhilfe mit einem Reiniger. Den gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Neu sind zum Beispiel Stäbchen. Liegt das Kind jedoch bereits im Brunnen und nichts geht mehr, muss man wohl oder übel stärkere Geschütze auffahren. Eine Möglichkeit ist der gute alte Saugpömpel: Becken voll laufen lassen (wenn es das nicht schon ist…), Überlauf zuhalten und pumpen. Wer eine Lösung ohne Muskelkraft vorzieht, greift zu Produkten in Form von Granulaten und Pulver, die dem Stau chemisch mit unterschiedlich langen Einwirkzeiten zuleibe rücken.
Am liebsten ohne Chemie? Geht auch. Gut sogar. Denn für die umweltfreundliche Lösung sind Profi- Geräte im Handel.

Umweltfreundlich – der Kraftprotz aus Amerika
Mit Pressluft arbeitet beispielsweise der Pango – Klassiker. Ein anderer Rohrfrei – Experte, der so genannte „Drain King“ kommt auch aus den USA – ein Gummistutzen mit Gewinde samt Standrohr als Zubehör. Sein Erfolgsprinzip: vibrierende Wasserimpulse.
Und das funktioniert so: Der „Rohr – König“ wird mittels eines Schlauches am Wasserhahn befestigt und ins Abflussrohr eingeführt. Wenn man jetzt den Hahn aufdreht, dehnt sich das Gummi in der Leitung aus, füllt sie aus – und die Wasserimpulse lösen auch hartnäckigste Verstopfungen.
Viel Erfolg!