Der erste Schritt
Bevor man mit dem Umtopfen einer Pflanze beginnt, sollte zunächst sichergesetellt sein, dass dies auch nötig ist. Ansonsten schadet man dem Gewächs mehr, als dass man ihm hilft. Wie häufig eine Art umgetopft werden sollte, entnimmt man am Besten Fachbüchern oder entsprechenden Internetseiten.

Die Vorbereitung
Bevor man die Pflanze aus dem Topf nimmt, sind ein paar Vorbereitungen zu treffen, die einen reibungslosen Ablauf garantieren.
Wählen Sie einen Topf, der eine Nummer größer ist als der Aktuelle und füllen Sie eine Drainageschicht aus Ton-Granulat ein, sodass etwa ein Zehntel des Topfes damit gefüllt ist. Legen Sie anschließend den “Arbeitsplatz” mit Zeitungspapier aus, damit herabfallende Erde anschließend sauber entfernt werden kann. Sobald eine Schere und ausreichend Blumenerde bereitliegen, wird begonnen.

Das Umtopfen
Sitzt die Pflanze in einem Plastiktopf, drücken Sie in rundherum etwas ein, damit er sich von der Erde löst. Sitzt die Pflanze in einem Tontopf, schlagen Sie einmal mit der flachen Hand gegen den Boden, damit sich auch hier die Erde lösen kann.
Ziehen Sie die Pflanze mit sanfter Gewalt aus dem Topf. Sollte dies nicht glücken, versuchen Sie erneut den Topf von der Erde zu lösen (hierbei ist es hilfreich, wenn das Erdreich trocken ist).
Haben Sie den Wurzelballen aus dem alten Gefäß entnommen, befreien Sie diesen von loser Erde. Nun entfernen Sie abgestorbene Wurzeln mit der bereitgelegten Schere. Danach setzen Sie den Wurzelballen mittig in den neuen Topf und füllen Erde auf.
Achten Sie darauf, das die Wurzeln nach allen Seiten ausreichend Platz haben (auch nach unten hin) und füllen Sie danach auch die Topfränder mit Erde auf. Lassen Sie einen Gießrand von etwa zwei Zentimetern frei und drücken Sie die Erde fest.

Angießen
Nachdem die Pflanze an ihren alten Standort zurückgestellt wurde, sollte sie angegossen werden, damit die Erde auch zwischen die Wurzeln gelangen kann und sich keine Hohlräume bilden.
Düngen Sie Ihre Pflanze erst wieder vier Wochen nach dem Umtopfen, da handelsübliche Blumenerden bereits mit Dünger angereichert sind.