Hier ganz in Südwesten Europas, hat Mutter Natur ein wahres Meisterwerk vollbracht. Malerisch rahmen bizarre Felsformationen die goldenen Strände ein, das Meer leuchtet türkis, und die Orte glänzen in strahlendem Weiß. „Bemvindo“ – willkommen an der Algarve in Portugal.
Einer der schönsten Orte ist Carvoeiro. Die Häuser reichen bis an den kleinen Strand, den sich Sonnenanbeter mit bunten Fischerbooten teilen. Etwa zehn Kilometer weiter westlich liegt Portimäo. Das Städtchen ist wenig touristisch, und so sind die Preise in den Boutiquen und Restaurants recht günstig. Vor allem am Hafen, wo der Fisch direkt vom Schiff auf den Grill kommt.

Märchenwelt
Spätestens bei Lagos wird sich jeder in die Algarve verlieben. Die Bucht Ponta da Piedade vor der Stadt beeindruckt mit ihren großartigen Felsen, die bis zu 20 Meter hoch aus dem Wasser ragen. An Bord kleiner Boote kann man diese einzigartige Märchenwelt erkunden. Anschließend locken die Strände Praia Dona Ana oder Praia do Camilo. Mit etwas Glück lässt sich an einem der Felsen ein schönes Schattenplätzchen erhaschen.

Kräuterduft
Der Weg ins Hinterland führt über sanfte Hügel und durch alte Korkeichenwälder, betörend duftet es nach Thymian und Rosmarin. Über dem Städtchen Silves thronen die Reste einer trutzigen Maurenburg, heilende Quellen machen Monchique im gleichnamigen Gebirge seit Römertragen zu einem beliebten Kurort, und die Gegend um Loulé gleicht einem riesigen Bauerngarten.
Zurück an die Küste. Östlich von Faro erstreckt sich die Sandalgarve mit ihren unendlichen Stränden. Und überall findet sich eine kleine Bar, in der man bei einem Gläschen gut gkühltem „Vinho Verde“ – dem leichten, prickelnden Sommerwein – einen perfekten Tag ausklingen lassen kann.