Eine Wohnung lebt durch die Gestaltung. Die Aufteilung der Räume alleine macht noch kein Zuhause aus und weder Größe noch Lage der Wohnung sagen viel über die Bewohner aus. Die Einrichtung ist es, die aus puren Räumen in einem Haus ein Zuhause macht, das Charakter, Interessen und Gewohnheiten der Bewohner erkennen lässt.

Individualität fängt an der Haustür an

Tapeten vom Baumarkt, Fußboden- und Deckengestaltung vom Vormieter, Einbauküche vom Vermieter und die Aussicht auf den Balkon der Nachbarn … Viel Gestaltungsmöglichkeit bleibt hier nicht. Mit Möbeln kann man aber doch einiges machen, und zwar nicht nur im Wohnzimmer. Natürlich muss eine Wohnung in erster Linie zweckmäßig eingerichtet sein – aber “zweckmäßig” lässt doch viel Freiraum. Für den Eingangsbereich heißt das: Schuhregal oder Gummimatte, Standgarderobe mit Spiegel oder Haken an der Wand, Putzlappen zum Schuhe abtreten oder doch eine kleine Schuhputzmaschine? Zum Mobiliar einer Wohnung gehört auch die dekorative Gestaltung: Hängen Bilder an den Wänden? Wie sehen Vorhänge, Teppiche, Tischdecken aus? Und oft sind es die Kleinigkeiten, wie Vasen, Schalen, Uhren und ähnliche Accessoires, die eine Wohnung erst richtig individuell machen. Die Gestaltung des Badezimmers mit Ablageflächen, Stauraum, Spiegel, Handtuchhalter und Grünpflanzen sagt viel über einen Menschen aus und ist letztendlich ausschlaggebend dafür, ob man sich wirklich zu Hause fühlt oder doch nur “da schläft”.

Möbel und individuelles Design

Wer bei der Wohnungseinrichtung wenig Geld zur Verfügung hat, der wird sich mit der individuellen Gestaltung vielleicht etwas schwer tun. Dennoch ist es möglich, auch mit Möbeln vom Discounter individuelle Räume zu gestalten. Es braucht nicht viel dazu: Ein Erbstück, eine alte Decke, einzelne Stücke aus dem Jugendzimmer, ein altes Kuscheltier, die Plattensammlung … Zu Hause ist da, wo man sich wohl fühlt. Und das schafft man eben nur, wenn jeder Raum ein ganz eigenes Flair hat und perfekt auf die Bedürfnisse des Bewohners ausgerichtet ist. Dazu braucht es Möbel, aber auch Fantasie. Denn Möbel sind das, was täglich in der Wohnung angefasst wird, was alle Sinne anspricht und was man ständig vor Augen hat. Hier wird deutlich, wie es um Wohnung und Bewohner steht.