Der Himalaya ist für viele etwas Unbekanntes, Fernes und Unvorstellbares. Es ist schon etwas Außergewöhnliches daran, die Gebirgskette zu erwandern, die die meisten Achttausender der Welt beherbergt. Der Mount Everest mag zwar der berühmteste und höchste unter ihnen sein, aber der schönste Berg ist er nicht. Es gibt noch andere Panoramen zu entdecken, die man in seinem Leben nicht vergessen wird.

Ausrüstung und Equipment für die Reise

Möchte man den Himalaya in Nepal bereisen, sind eine gute Vorbereitung und eine frühzeitige Buchung alles. Beim Arzt kann man sich über notwendige Impfungen wie Hepatitis A und die Standard-Impfungen Tetanus, Diphtherie und Polio informieren. Unverzichtbar ist ein guter, bequemer und vor allem stabiler Rucksack für die Wandertouren, der über eine bequeme Polsterung an den Schultern verfügen sollte. Da man diesen Rucksack mehrere Stunden täglich trägt, sollte hier auf Qualität geachtet werden. Gleiches gilt für knöchelhohe Wanderschuhe, die das Umknicken auch auf unwegsamen Terrain verhindern. Das restliche Reise-Equipment richtet sich nach der geplanten Wanderroute.

Wer kein Wanderprofi ist, wird sicher zu Beginn einfache Touren buchen, wie die Wanderwege im Annapurna-Gebiet. Hier ist das Klima subtropisch und Farnbäume, Orchideen, kleine Bachläufe und Blutegel charakterisieren das Bild. Wer hier nicht ins Schwitzen kommen will, sollte an Funktionskleidung denken, die schnell trocknet. Einen Sonnenschutz, Hut oder Tuch und stabile Trinkflaschen sollte man ebenfalls dabei haben. Wanderstöcke entlasten die Knie beim Auf- und Abstieg.

Wer lieber höher hinaus möchte, wird den beliebtesten Wanderweg einschlagen und das Everest-Gebiet wählen. Alle Wanderer, die zum Base Camp am Everest möchten, laufen ein und denselben Weg. Hier kann es sehr kalt werden, deshalb sollte man sich bei campz.de mit Windbreaker, Handschuhen, Mütze, einer dicken Jacke, Regenschutz und einem warmen Schlafsack versorgen. Der Weg über die berühmte Hillary-Brücke mit tausenden Gebetsfahnen, der an bunten Klöstern entlang führt und bei denen man Lasttieren wie den Yaks oder Eseln begegnet, entschädigt dafür, wenn das Wetter einmal den Blick auf den Everest versperrt. Es ist ein unglaubliches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.