Stellt man sich das Berufsfeld des Journalisten vor, so denkt man meist an große Reportagen, politische Skandale oder Interviews mit bekannten Prominenten. Kein Wunder also, dass viele junge Menschen diesen Beruf anstreben, doch wie genau man Journalist werden kann, ist oftmals nicht ganz klar. Eine Möglichkeit wäre das Journalistik-Studium, allerdings ist Journalist einer der wenigen Berufe, die theoretisch keinerlei Ausbildung benötigen. Bei der heutigen Wirtschaftslage und der Konkurrenz an Studierten auf diesem Gebiet ist ein Studium allerdings trotzdem fast eine Voraussetzung. Bewerber ohne Abschluss haben es hingegen schwer. Zudem sollte man die Vorteile eines solchen Studiums nicht vergessen. Die Studenten lernen essentielle Dinge wie Medienrecht, Medienökonomie und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen. Auch die Fähigkeit, Themen zu vermitteln wird durch ein entsprechendes Studium erlernt.

Neben dem herkömmlichen Studium ist allerdings auch eine Ausbildung zum Redakteur und Journalisten möglich, hier ist beispielsweise die Axel Springer Akademie in Berlin eine gute und bekannte Adresse. Die Ausbildung setzt voraus, dass die Bewerber bereits erste Medienerfahrungen gesammelt und die Altersgrenze von 29 noch nicht überschritten haben. Das Bewerbungsverfahren wird in 3 Phasen abgehandelt, wobei anfangs etwa 200 Bewerber ausgewählt werden, die wiederum zu einem Schreib- und Wissenstest nach Berlin gebeten werden. Die hieraus hervorgegangenen besten 80 Bewerber haben die Möglichkeit auf ein Vorstellungsgespräch. Letztendlich werden nun etwa 40 Bewerber aufgenommen, die ihre Ausbildung daraufhin beginnen können. Besonders reizvoll an dieser Ausbildung ist Theorie und Praxis in einem der erfolgreichsten Medienhäuser Europas und die Kooperation mit bekannten Partnern wie WELT KOMPAKT, WELT ONLINE oder BILD.DE. Auch die Ausbildungsvergütung mit 1.200€ kann sich sehen lassen, zudem sind die Chancen hoch, im Nachhinein einen anschließenden Redakteursvertrag zu erhalten.