Die Aromatherapie
Weltweit gibt es etwa 150 verschiedene ätherische Öle. Jedes davon besitzt eine andere heilende Wirkung. Die Öle werden inhaliert oder einmassiert. Aromatherapien helfen bei Stress, Nervosität, Schlafstörungen, aber auch bei Krankheiten, wie Husten, Magen- Darmbeschwerden und während der Wechseljahre. Zur Entspannung dienen Düfte wie Eukalyptus, Rose, Kamille, Limone oder Zitrone. Zeder, Weihrauch, Fenchel, Basilikum und Pfefferminz dagegen sorgen für Anregung von Körper und Geist. Als Düfte der Liebe gelten Moschus und Ylang- Ylang.
Tipps für zu Hause: Für einen angenehmen Duft im eigenen Heim sorgen Duftlampen oder Raumsprays. Unterwegs bringt eine kleine Spraydose mit dem Lieblingsduft wieder neue Energie. Aromaöle eignen sich auch sehr gut als Badezusatz. Dazu einfach zehn Spritzer des Öls mit in die Wanne.

Thalasso
Die „Heilbehandlung durch das Wasser“ setzt auf die heilende Wirkung des Meerwassers. Neben der reinen Meerwasser- Therapie kommen auch Algen, Tang, Meersalz, Plankton und Schlamm zum Einsatz. Besonders gut ist Thalasso für die Haut. Sie wird durch Bäder, Packungen und Peelings mit Meerprodukten entschlackt. Straffung, Zartheit und Abbau von Celluite sind die positiven Folgen.
Tipps für zu Hause: Bäder, Packungen und Peelings können auch zu Hause gemacht werden. Bäder sollten aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Eine anschließende Ruhepause von etwa 30 Minuten sollten Sie sich gönnen.

Shiatsu
Mit der aus Japan und China stammenden Akupressur- Methode werden Energieblockaden im Körper gelöst.
Dafür drückt der Therapeut mit Händen, Ellbogen und Füßen auf bestimmte Punkte entlang der Körpermeridiane. Durch den Druck wird die auf Grund von Stress, falscher Ernährung, verdrängter Gefühle oder Bewegungsmangel angestaute Lebensenergie im Körper wieder zum Fließen gebracht.
Tipps für zu Hause: Der Druckpunkt gegen Spannungskopfschmerz liegt circa zwei Zentimeter rechts von der Kopfmitte, etwa fingerkuppenbreit hinter dem Haaransatz. Diesen mit leicht kreisenden Bewegungen massieren. Gegen einen steifen Nacken helfen knetende Bewegungen und Zupfen an der Ohrmuschel. Wenn das Ohr dabei heiß wird, ist das ein gutes Zeichen.

Ayurveda
Das „Wissen um ein langes Leben“ wurde schon vor 3000 Jahren in Indien praktiziert. Ayurveda teilt die Menschen in drei unterschiedliche, vom Kosmos bestimmte Typen ein: Vata (Luft / Äther), Pitta (Feuer / Wasser), und Kapha (Wasser / Erde). Bei der Therapie werden Nahrung, Entgiftungsrituale und Yogaübungen auf den entsprechenden Typen abgestimmt. Sehr bekannt ist das Ritual des Ölbegießens. Dabei rinnt ein warmer Ölstrahl über die Stirn oder über den gesamten Körper. Diese äußerliche Reinigung dient dem Entzug von Giftstoffen.
Tipps für zu Hause: Eine fünfminütige Ölmassage am Morgen entstresst und regt den Kreislauf an. Dafür vor dem Duschen den gesamten Körper mit kreisförmigen Bewegungen mit Öl einreiben, danach gut abwaschen. Ayurveda im Alltag: die richtige Ernährung nach den drei Grundtypen.

Reiki
Durch sanftes Handauflegen überträgt der Reiki- Meister heilende Energie. Oft empfindet der Patient bei der spirituell anmutenden Therapie Wärme oder Kälteschauer. Nach der meist ein bis zwei Stunden dauernden Sitzung sind Schmerzen, Verspannungen oder andere Beschwerden oft wie weggeblasen.
Tipps für zu Hause: Reiki kann nicht gelernt oder gelehrt werden. Es wird von Meistern durch verschieden Rituale weitergegeben. In vielen Städten gibt es bereits ein Angebot an Reiki- Seminaren. Beliebte Stellen zum Handauflegen sind Kopf, Bauch und Rücken. Reiki lässt sich bei allen inneren Beschwerden und Krankheiten einsetzen.