Nicht nur, dass Gebäude und Immobilien immer größer werden, im Zuge des technischen Fortschritts werden sie auch immer komplexer. Gemeint ist damit, dass immer mehr elektronisches Equipment mit einzieht: Schlüssel werden durch Karten oder elektronische Schließsysteme ersetzt; Heizungen, Lüftungsanlagen und Jalousien zentral per Computersystem gesteuert. Um hier den Überblick behalten zu können, bedarf es eines soliden Managementsystems. Deshalb wird Gebäudemanagement heute durch Software unterstützt, das sogenannte Computer Aided Facility Management, kurz CAFM.

Wie Sie durch CAFM entlastet werden

Die meisten CAFM Programme bestehen aus einer Datenbank und einer Benutzeroberfläche. Sie dienen dazu, Daten und Informationen über die einzelnen Liegenschaften zu aggregieren und darzustellen. Meist können damit aber auch Aufträge vergeben werden, um Instandhaltungsarbeiten verrichten zu lassen. Außerdem können Mietbestände gemanaged und Kautionen verwaltet werden. Letztlich können alle Prozesse des Facility Managements in das Programm übertragen werden. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Kosten zu reduzieren. Software gibt es von unterschiedlichen Anbietern, oft unterscheiden sich diese jedoch darin, ob die Programme webbasiert arbeiten oder nur lokal auf Rechnern.

Wie kann darauf zugegriffen werden…

Der Unterschied zwischen Software, die webbasiert ist und welcher, die im Client/Server Verfahren arbeitet, ist die Art der Zugriffsmöglichkeit. Bei ersterem kann auf die Daten von jedem Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, via Browser zugegriffen werden. Bei Zweiterem muss die Software lokal installiert werden, die Daten sind dann nur dort verfügbar. Mobiler ist Software, die nach dem ersten Prinzip arbeitet. Hier spricht man auch von Lösungen „in the Cloud“ – beispielsweise der sonixc CAFM. Der Vorteil ist, dass so der Facility Manager vor Ort via Tablet auf die Daten zugreifen kann. Er kann sie also abrufen, aber auch bearbeiten und aktualisieren. Damit werden Arbeitswege verkürzt und Zeit gespart.

…und von wem?

Gleichzeitig können die Systeme so aufgesetzt werden, dass nicht jeder die gleichen Zugriffsrechte hat. Man kann also bestimmen, wer welche Daten lediglich einsehen und wer sie auch bearbeiten darf. Zusätzlich wird ersichtlich, wer welche Daten bearbeitet hat. So werden Fehlerquellen verringert.
Fazit: Für welche Lösung man sich auch entscheidet, deutlich wird, dass heute für Liegenschaften- und Immobilienverwaltungen kaum noch ein Weg an der computerbasierten Unterstützung vorbei führt. Viel zu komplex und diffus sind die Prozesse.