Ungeziefer vertreiben ohne chemische Keule.
Ungeziefer kann sich auch in den saubersten Haushalten tummeln. Die kleinen Krabbler kommen durch geöffnete Fenster, durch Abflüsse, oder sie werden mit der Kleidung in die Wohnung geschleppt.

Essigwasser säubert die Speisekammer
Lebensmittelmotten: befallene Lebensmittel wegwerfen. Davor sollten sie aber noch im Backofen 30 Minuten lang auf 80 Grad erhitzt oder einen Tag eingefroren werden. Das tötet die Schädlinge und stoppt die Vermehrung. Die Schränke komplett aussaugen und mit Essigwasser auswischen. Zur Vorbeugung die Lebensmittel in luftdichten Behältern lagern.

Zucker und Borax helfen im Badezimmer
Silberfischchen: zur Vorbeugung immer Stöpsel auf die Abflüsse im Bad. Dann können sie nicht aus den Rohren klettern. Sind sie schon das, Zucker mit Borax mischen und ausstreuen.

Duftmauer hält fliegende Besucher ab
Mücken: Sie sind besonders lästig und hartnäckig. Wer seine Fenster nicht mit Fliegengitter zukleben möchte kann Duftgeranien, Aromalampen mit Teebaumöl oder mit Nelken gespickte Zitronenscheiben auf die Fensterbank stellen.

Schabenfreie Küche mit Backpulver
Küchenschaben: Sind es nur wenige, reichen salmiakhaltige Putzmittel. Bei einer Invasion: Backpulver und Puderzucker zu gleichen Teilen mischen und ausstreuen. Oder Einmachgläser mit Sirup als Fallen aufstellen. Außen Papierstreifen als Kletterhilfen ankleben.

Ideal im Kleiderschrank: Lavendel, Kampfer & Co.
Kleidermotten: Sie haben eine Abneigung gegen Wohlgerüche. Zedernholz, Stoffkissen mit Kampfer, Lavendelsäckchen sowie Walnussblätter halten die Schwirrer vom Kleiderschrank fern. Die Insekten ernähren sich von schweiß und Hautschuppen. Deshalb nur saubere Kleidung in den Schrank lagern.