Paneele statt Gardine heißt der schöne wie praktische Vorhang – Trend. Das Tolle an den Flächenvorhängen: Sie lassen sich individuell gestalten und leicht montieren.

Mit der Sonne ist das so eine Sache – einerseits haben wir sie lange herbeigesehnt, doch wenn sie uns zu kräftig ins Zimmer scheint, die Sessel verbleichen lässt und die Wohnung unerträglich aufheizt, würden wir sie am liebsten gleich wieder abschalten.

Je mehr Läufe, desto mehr Möglichkeiten
Besser: die Fenster mit Schiebevorhängen, so genannte Panel Tracks, dekorieren. Mehrere Stoffbahnen, die in hintereinander liegenden Schienen gehängt werden, bilden ein variables Vorhangsystem, das viel Raum für Licht- und Schattenspiele lässt.
Das Schienensystem gibt es in verschiedenen Ausführungen, das heißt zwei – bis fünfläufig. Je mehr Läufe, desto mehr Möglichkeiten, nicht nur die Lichtverhältnisse zu verändern, sondern mit verschiedenen Farben transparenter Stoffbahnen fantasievolle Farbeffekte zu erzielen.
Wem zwei Läufe reichen, der kann mit Hilfe eines erschwinglichen „Ersatzteils“ sein klassisches Gardinenbrett nutzen.
Wer im Handel kein passendes Paneel findet, wird sein eigner Designer und baut eines selbst.

Holzleisten und Filz für den Designervorhang
Erster Schritt: ein Rahmen aus Leisten. Zweiter Schritt: die Bespannung. Die Leisten mit Spaxschrauben zum Rahmen fügen, vier Eisenwinkel stabilisieren ihn. Die Filzstreifen zuschneiden und mit Klettband auf dem Rahmen fixieren.
Als Gleiter dienen Köpfe von Rundkopfschrauben mit flacher Unterseite – je eine in beide Eckpunkte der oberen leiste geschraubt. Für diese Gleiter in die Gardinenschiene Einlasslöcher bohren. Paneel einhängen.