Der Grund, warum viele einen Baukredit umschulden möchten, ist, dass sich die Zinsangebote der Banken ändern und andere Banken oftmals günstigere Angebote machen können als die, bei der man ursprünglich seine Finanzierung abgeschlossen hat. Oft läuft auch die Bindungszeit der Zinsen ab und die Banken wollen dann höhere Zinsen. Das kann für den Kreditnehmer natürlich eine sehr hohe Belastung bedeuten. Hier sollte man auf jeden Fall eine günstigere Lösung suchen.

Was muss man bei der Umschuldung beachten?
Wenn man beispielsweise eine Anschlussfinanzierung sucht, sollte man mindestens drei Monate vorher nach einem geeignetem Partner suchen. Denn ein Kredit muss wie üblich vorher genehmigt werden und das nimmt natürlich Zeit in Anspruch. Sollte man nach Ablauf der Zinsfestschreibung ohne Anschlussfinanzierung dastehen, muss man in den sauren Apfel beißen und die höheren Zinsen bezahlen.

Was für Risiken birgt eine Umschuldung?
Die Risiken der Umschuldung liegen meist bei dem Kreditinstitut, bei dem man den Kredit bisher hatte. Denn diese Institute wollen natürlich nur ungern auf ihre Einnahmen durch Zinsen verzichten. Deswegen muss man sich genauestens über Ablösegebühren und Haken im Vertrag erkundigen, bevor man eine Umschuldung anstrebt. Idealerweise schaut man schon vor Abschluss eines Vertrags nach diesen Klauseln, da man niemals weiß, wie die Zinsentwicklung nach Ablauf der Zinsfestschreibung ist. Deswegen ist es immer ein gutes Zeichen, wenn eine Bank ihren Kunden keinen Knebelvertrag verkauft, der diese bis zum Ende der Laufzeit an den Vertrag bindet.

Fazit
Oftmals lohnt sich eine Umschuldung, aber dabei muss man genau die Gebühren einrechnen, die die bisherige Bank verlangt. Auch bei dem neuen Kreditinstitut sollte man diese nicht außer Acht lassen.