Gerade in der heutigen von Stress geprägten Zeit leiden viele Menschen unter Schlafproblemen oder Angstzuständen. Dabei ist vor allem ein gesunder Schlaf wichtig, um neue Kraft für die Bewältigung der Alltagsprobleme zu tanken. Immer häufiger führt diese ungesunde Lebensführung zu ersthaften Erkrankungen. Dabei ist gegen die Schlaflosigkeit ein Kraut gewachsen: der Baldrian.

Es muss bei Schlaflosigkeit nicht immer gleich zu einem starken Medikament gegriffen werden, denn die Natur hat dem Menschen eine Vielzahl nützlicher Heilkräuter geschenkt. Der Baldrian hat sich dabei seit Jahrhunderten als hervorragendes Mittel gegen Schlafstörungen bewährt. Diese stark riechende und deshalb oft auch als Stickwurz betitelte Pflanze kann in Mitteleuropa an Weg- und Waldrändern gesammelt werden. Die weiß bis zartrosafarbenen Blütenstände dieser krautigen Blüten sind sehr schön anzusehen und erinnern an Fliederblüten. Häufig findet man den Baldrian daher aufgrund seines hübschen Aussehens in Parkanlagen als Zierpflanze.

Baldrian kann nicht nur bei Einschlafproblemen oder Schlaflosigkeit helfen. Auch Prüfungsangst und Nervosität können mit Baldrian gemildert werden. Im Handel gibt es eine Vielzahl von Baldrianfertigpräparaten. Sie können aber auch selbst gesammelten Baldrian vielfältig verarbeiten.

Bei Schlaflosigkeit eignet sich ein Tee, zubereitet aus einem Kaltauszug der Baldrianwurzel. Dazu müssen zwei Teelöffel Baldrianwurzel mit einer Tasse kaltem Wasser übergossen werden. Nach 12 Stunden wird der Auszug gefiltert und kann als Tee erwärmt werden. Besonders bewährt hat sich eine Kombination des Baldrian Tees mit Hopfen, Beifuss und Melisse. Bei langfristiger Anwendung kann es sogar zu einer Verbesserung der Schlafqualität kommen.

Die Blüten des Baldrians können ebenfalls zu Tee verarbeitet werden. Sie ergeben einen milderen Tee und der Geruch ist deutlich angenehmer. Dieser Tee kann auch als Heißaufguss zubereitet werden. Wer keinen Tee mag, kann mit den getrockneten Blüten auch ein kleines Kissen füllen. Auch hier empfiehlt sich eine Kombination mit Lavendelblüten, Melisse und Hopfendolden zur Verstärkung der Wirkung. Die kleinen, vielleicht sogar selbstgenähten Kissen eignen sich auch hervorragend als Geschenk.

Wer noch mehr zum Baldrian nachlesen möchte, findet auf der folgenden Seite alles Wissenswerte: www.docjones.de/wirkstoffe/baldrian.