Im digitalen Zeitalter gibt es kaum noch jemanden, der für den schnellen Schnappschuss keine Kamera in unmittelbarer Reichweite hat. Bei Sonntagsspaziergängen, im Urlaub oder auf Familienfesten trifft man ambitionierte Hobbyfotografen. Ein digitales Bild kostet heute nichts mehr, wie noch damals im Zeitalter der normalen Filme. Heute wird mit hoher Frequenz der Auslöser gedrückt. Leider hat die quantitative Zunahme von Fotos nicht auch zu einer qualitativen Zunahme geführt, weil oft ein paar wesentliche fotografische Kenntnisse fehlen. Mit den folgenden 10 Tipps für gelungene Fotos können Sie schon in Ihrer nächsten Fotosession Ihre Fotos qualitativ aufbessern. Weitere Infos rund ums Foto finden Sie auf Fotoservice-vergleich.info.

1. Ruhe beim fotografieren
Für die richtige Bildauswahl beim Fotografieren benötigt man Ruhe. Fotos im Vorübergehen oder aus dem fahrenden Auto spiegeln in den seltensten Fällen das Motiv wieder, was man gesehen hat. Bleiben Sie stehen, nehmen Sie sich Zeit, wenn es das Motiv zulässt und „gestalten“ Sie ihr Bild im Sucher.

2. Das richtige Licht nutzen
Vermeiden Sie Fotos gegen die Sonne. Das Ergebnis wird niemals gut. Optimalerweise steht die Sonne im Rücken des Fotografen. Das beste Licht haben Sie bei tiefstehender Sonne. Ergibt sich also die Gelegenheit ein Foto am frühen Morgen oder späten Nachmittag zu machen, nutzen Sie diese.

3. Die Position
Probieren Sie unterschiedliche Positionen. Hocken, Liegen, Knien – alles ist erlaubt. Im Stehen erzielt man nicht immer die besten Ergebnisse.

4. Nachtfotografie
Immer wieder beobachtet man Leute, die nachts bestimmte Szenen aufnehmen wollen. Das Ergebnis ist meist verwackelt. Auch wenn Ihre Kamera einen Bildstabilisator hat, gibt es bei Dunkelheit Grenzen. Nutzen Sie eine feste Auflage für die Kamera oder besser noch ein Stativ, um das Ergebnis wackelfrei zu bestaunen.

5. Blitzlicht
Der Einsatz von Blitzlicht will gekonnt sein. Es wird genutzt, um den Vordergrund aufzuhellen, beispielsweise bei einem Porträt. Kein Kamerablitz ist stark genug, den 10 Meter entfernten Wasserfall bei eingebrochener Dämmerung noch aufzuhellen. Auch das direkte Anblitzen von Fensterscheiben oder Aquarien hat keinen Effekt. Meist ist das Ergebnis nur ein gleißender Lichtfleck. Hingegen ist ein Blitz auch während des Tages einsetzbar, um beispielsweise Schlagschatten bei hochstehender Sonne in einem Gesicht aufzuhellen.

6. Bildkomposition im „Goldenen Schnitt“
Haben Sie schon einmal vom „Goldenen Schnitt“ gehört? Die alten Meister der Malerei kannten dieses Prinzip schon. Es besagt, dass das Hauptobjekt optimalerweise nicht genau in der Mitte platziert wird, sondern leicht versetzt. Natürlich gibt es manchmal Ausnahmen.

7. Landschaften
Sie sind beeindruckt von der Weite einer tollen Landschaft, nur auf dem Foto später kommt davon nichts mehr herüber? Wer Weite stilvoll in Szene setzen will, braucht einen geeigneten Vordergrund, um auch die Tiefe wirken zu lassen. Suchen Sie nach Bäumen, Felsformationen, Blumen, einem Zaun oder sonst einem Gegenstand, der der Landschaft Ausdruck verleiht.

8. Ein interessantes Objekt der Natur fotografieren
Fast das Gleiche gilt für tolle Naturformationen, die das Hauptmotiv im Foto darstellen. Gestalten Sie das Foto so, dass diese Form den Vordergrund eindeutig einnimmt, und achten Sie in diesem Fall darauf, dass ein toller Hintergrund dieses Objekt bildlich unterstützt.

9. Tiere fotografieren
Tierfotografien von oben oder von der Seite wirken oft langweilig. Gehen Sie bei Tieren unbedingt auf Augenhöhe. Diese Perspektive zieht den Betrachter viel mehr in die Welt des Tieres hinein.

10. Porträts beschneiden
Eine gelungene Porträtaufnahme zeigt selten den ganzen Kopf des Modells. Probieren Sie einmal das Objekt zu „beschneiden“, d.h. bestimmte Gesichtsregionen aus dem Bild herauslaufen zu lassen und damit den Fokus auf wichtige Bestandteile, wie z.B. die Augen zu legen.

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