Der erste Urlaub mit den Kindern, die gemeinsame Reise mit den Vereinsmitgliedern oder die Radwandertour durch den Schwarzwald. Eine Kamera ist dann immer dabei. Und die braucht gar nicht so teuer und exklusiv zu sein, um die schönsten Momente der schönsten Tage im Jahr perfekt festzuhalten.

Motivauswahl
Wenn Sie nicht genau festlegen, was Sie fotografieren, sondern die Stimmung einfangen wollen und einfach draufhalten, wird das Foto nur mittelmäßig ausfallen. Deshalb „Ran an das Motiv“. Konzentrieren Sie sich auf eine Sache und zeigen Sie diese im Foto. Gehen Sie dazu möglichst nah an das, was Sie fotografieren wollen, und stellen Sie es scharf. Der Hintergrund sollte dabei verschwimmen und Panorama sein, sonst lenkt er zu sehr ab. Das Augenmerk sollte immer auf das Motiv im Vordergrund fallen. Möchten Sie etwas Größeres wie etwa eine Kirche fotografieren, brauchen Sie mehr Abstand. Wird sie dadurch aber zu klein, lassen Sie es. Nehmen Sie dann einzelne Teile des Gebäudes auf und fügen diese Bilder später im Album zusammen.

Im richtigen Licht
Ganz wichtig, immer mit der Sonne im Rücken fotografieren. Bei Gegenlicht erkennen Sie später nichts auf den Fotos. Auch Licht, das von der Seite kommt, kann problematisch sein. Die schönste Beleuchtung haben Sie morgens oder am späteren Nachmittag. Mittagssonne jedoch liefert hartes Licht und lässt Bilder blass aussehen.

In Szene setzen
Wenn Sie Personen fotografieren, ist es wichtig, dass das Drumherum nicht zu sehr ablenkt. Deshalb nah herangehen! Ein bisschen Platz für Landschaft oder eine Sehenswürdigkeit darf sein. Am besten ein Drittel bis zum oberen Rand und zwei Drittel zur Seite. Achten Sie auch darauf, dass die Personen nicht frontal zur Kamera steht, sondern den Oberkörper leicht dreht.

Problem rote Augen
Wenn man drinnen fotografiert oder es draußen schon dunkel wird, muss man oft das Blitzlicht verwenden. Häufiges Problem dabei: die Personen auf den Bildern haben rote Augen. Das liegt daran das Blitzlicht direkt auf das Gesicht trifft. Abhilfe schafft der bei vielen Kameras vorgeschaltete Blitz. Er verhindert diesen Effekt. Wer ein externes Blitzgerät benutzt, kann sich mit ein paar Kniffen selbst helfen. Lässt sich das Blitzgerät in seiner Position verstellen, drehen Sie es einfach zur Seite. Das Licht trifft dann nicht direkt auf das Gesicht. Und es hilft auch, wenn man eine Lage Papiertaschentuchs vor das Blitzgerät klebt. Nimmt man mehrere Lagen oder normales Papier, wird es zu dunkel.

Vorsicht, Film!
Wer mit einem herkömmlichen Film fotografiert, sollte einiges beachten, das die Fotoqualität beeinflussen kann. Ganz wichtig: das Haltbarkeitsdatum des Films (auf der Verpackung). Je frischer, desto besser werden die Bilder. Außerdem sollten Filme immer möglichst kühl gelagert werden. Ideal dafür ist der Kühlschrank. Für den Filmwechsel ist kein Platz im Schatten (Rücken zur Sonne) wichtig. Belichtete Filme ins Handgepäck legen, nie in den Reisekoffer. Kaufen Sie die Filme hier und nehmen Sie auch Ersatzbirnen von zu Hause mit. Im Ausland ist beides meist deutlich teurer.