Fans der epischen Weltraum-Saga um Commander Shepard können aufatmen, denn das Warten hat schon bald ein Ende. Am 8.März 2012 wird Mass Effect 3 auf den Markt kommen, womit die Trilogie nun ihren Abschluss auf den heimischen Konsolen und Computern finden soll. Der dritte Teil schließt erzählerisch an den letzten Download-Inhalt des Vorgängers „Die Ankunft“ an und startet damit, dass Shepard sich auf der Erde für die dortigen Geschehnisse verantworten muss. Noch immer gelten die Reaper als größter Feind der Galaxie, den es zu besiegen gilt. Doch auch das ehemals verbündete Cerberus-Netzwerk und „der Unbekannte“ machen Jagd auf den Commander. Zudem scheint der Bürgerkrieg zwischen Quarianern und Geth unausweichlich.

Mit dem bekannten Raumschiff Normandy wird man erneut auf der Suche nach Verbündeten sein und dabei viele unterschiedliche Orte bereisen können, um die kommende Bedrohung abzuwenden. Neben Städten auf der Erde wie London oder New York sind auch Planeten wie der Mars, die salarianische Heimatwelt oder bestimmte Monde erreichbar und sorgen für atmosphärische und abwechslungsreiche Kulissen. Außerdem soll sich der dritte Teil wieder stärker an Mass Effect 1 orientieren, somit wird also verstärktes Augenmerk auf eine hochwertige Storyline gelegt. Demnach sind langwierige Rekrutierungsarbeiten und Weltraumreisen quer durch die Galaxien, wie sie im zweiten Teil üblich waren, nun weniger elementar. Auch die Rollenspiel-Elemente werden wieder stärker hervortreten, was sich in umfassenderen Skilltrees und größeren Freiheiten in der Charakterentwicklung zeigt. Trotz allem bleibt das Shooter-Element als solches ebenfalls erhalten, wobei in Zukunft nun auch dem Nahkampf ein besonderer Aspekt zukommen soll. Praktisch für die Charaktergenerierung ist außerdem die Tatsache, dass Spielstände aus Mass Effect 2 transferiert und weitergenutzt werden können. Auch die Entscheidungen im Vorgänger werden sich somit direkt auf das Geschehen in Mass Effect 3 auswirken.

Neben spielerischen Feinheiten wurde auch in technischer Hinsicht einiges verändert. Ein verbesserter Sound der Waffen mithilfe des bekannten Entwicklerstudios Dice (Battlefield 3) sowie die realitätsnahe Grafik durch die bereits genutzte Unreal-Engine sollen für ein spannendes und atmosphärisches Gameplay sorgen, auch Zwischensequenzen werden im Vergleich zum Vorgänger deutlich bessert animiert sein.