Ab 2012 wird der Garantiezins der klassischen Rentenversicherungen von jetzt 2,25 Prozent auf 1,7 Prozent gesenkt. Es handelt sich dabei um den Zins, der vom Versicherungsunternehmen garantiert wird. Zusätzlich gibt es noch die Überschussbeteiligung, diese ist allerdings vom Erfolg der jeweiligen Versicherung abhängig. Von dieser Änderung sind genauso klassische Rürup- und Riesterrenten sowie Direktversicherungen und Rückdeckungsversicherungen betroffen.

Für den Anleger bedeutet das, dass er ab 2012 mit einer niedrigeren Garantierente rechnen muss. Sollte eine Rentenversicherung vor dem 1.1.2012 abgeschlossen werden, so sichert dies die bestehenden Konditionen. Sprich es wird von den 2,25 Prozent profitiert und man kann sich noch ab dem 60. Lebensjahr steuerlich begünstigen lassen und nicht erst ab dem 62., wie ab 2012 der Fall.
Eine große Rolle für die zu erwartende Auszahlung zum Rentenbeginn spielen auch Gebühren wie Abschlusskosten und Provisionen. Will man den Provisionen aus dem Weg gehen, sollte man auf Honorartarife zurückgreifen. Diese werden provisionsfrei und ohne Abschlusskosten angeboten. Die Kosteneinsparungen eines solchen Tarifs können sehr groß sein.

Natürlich ist ein Vergleich der verschiedenen Angebote auf dem Markt immer notwendig. Für Normalverbraucher ist dies allerdings nicht immer ganz einfach. Die Anbieter leisten meist kaum aussagekräftige Informationen. Vor allem bei der Kostenermittlung wird es besonders schwierig. Deshalb ist es das Sinnvollste ein Vergleichsportal wie rententips.de zu nutzen, um so alle wichtigen Informationen verständlich und überschaubar auf einen Blick vor sich zu haben.