In welchem Moment beginnt der Versicherungsschutz einer Rechtsschutzversicherung?

Der Versicherungsschutz beginnt in dem Moment, in dem man den Vertrag unterschrieben hat und die Police in den Händen hält. Rückwirkend kann keine Versicherung für Schäden aufkommen, deshalb gilt es eine Versicherung schon im Vorfeld abzuschließen und nicht erst dann, wenn es zu einem Schaden gekommen ist. Je nach Versicherung kann auch durchaus ein bisschen Zeit vergehen, ehe die Versicherung den Vertrag angenommen und eine Police ausgestellt hat. Ein wirklicher Anspruch auf die Leistungen der Versicherungen besteht erst dann, wenn man auch die Police besitzt und die ersten Beiträge bezahlt wurden, alles was davor geschieht kann von der Versicherung zwar auf Kulanz übernommen werden, muss es aber nicht. Ein Glücksspiel ist in dieser Hinsicht nicht zu empfehlen, da jeder Rechtsstreit mit erheblichen Kosten verbunden sein kann, die man nur dann riskieren sollte, wenn man sich auch wirklich absolut sicher ist, dass die Versicherung für den Schaden aufkommen wird, alles andere wäre leichtsinnig und könnte sehr teuer werden, was sich natürlich niemand wünscht. Eine Rechtsschutzversicherung zu haben heißt aber natürlich nicht, dass jeder Rechtsstreit bezahlt wird, den natürlich kommt diese Versicherung nur für die Fälle auf, die auch in der Police enthalten sind. Man sollte sich also in jedem Fall noch einmal vergewissern, ehe man Schritte einleitet und eventuell die Kosten dann selbst tragen muss, was man sicherlich nicht möchte und dann auch zu verhindern wissen muss. Wenn man diese Dinge beachtet ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite und man kann sicher gehen, dass man rundum geschützt ist.