Man glaubt es kaum, aber es ist wahr: Man kann vorsorgen und gleichzeitig ärmer werden. In den letzten Wochen hat der durchschnittliche Tagesgeld Anleger durch Zinsen sein Vermögen weniger ausgebaut, als dass ihm durch die Inflation Beträge genommen wurden. Auch Aktiensparer hatten 2011 mit einem Minus von zwölf Prozent zu leben. Der Anleger kann sich bereits auf, wie es in Fachkreisen heißt, negative Realrendite einstellen.

Eine höchst unbekannte Situation für den deutschen Sparer, denn bis vor wenigen Monaten liefen die Kreditinstitute, Versicherungen und Fondsgesellschaften ihnen noch hinterher und ließen ihnen die Wahl, wo ihr Geld angelegt werden soll. Sparen, einst eine Tugend, wird bloß noch von der Politik im Stich gelassen. Einst konnte man sich auf einen Vermögenszuwachs verlassen, gab man seinem Geld nur ein wenig Zeit sich zu vermehren. Mit Verlusten musste man, solange man seine Anlagen nicht frühzeitig abheben musste, nicht rechnen.

Ganz anders ist es heute. Vom Regen in die Traufe heißt es, wenn man die Wahl hat zwischen Anlagen auf niedrig verzinsten Bankkonten und ständig schwankenden Aktien und Bonds. Allein der Dax stieg zunächst auf 7500 Punkte und fiel dann innerhalb weniger Wochen auf fast 5000 Punkte ab. Sparer erhalten auf ihr angelegtes Geld momentan durchschnittlich 1,3 Prozent. Nach einem Jahr sind so aus 100.000 Euro 1300 mehr geworden. Wenn die Inflationsrate nun noch entsprechend hoch ist, geht der deutsche Sparer eher mit Verlusten aus seiner Anlage.

Wenn Sie im Moment gerne Geld anlegen möchten, aber Wert darauf legen, dass sie im Endeffekt mit mehr Kapital aus der Sache gehen, als sie zuvor hineingesteckt haben, vergleichen Sie unbedingt ausgiebig die verschiedenen Anbieter, wie es auf http://www.tagesgeldkonto.net/ möglich ist. Nur so verhindern Sie, dass sie durch Inflation und viel zu tiefe Zinssätze mit Ihrer Anlage ad absurdum geführt werden.