Die KfW fördert mit dem Programm Energieeffizient Sanieren die energetische Modernisierung von Altbauten. Dieses Jahr wurde das Sanierungsprogramm sogar auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Um das KfW Programm Energieeffizient Sanieren in Anspruch nehmen zu können, bedarf es jedoch eines Sachverständigen, der das Ergebnis der Sanierungsmaßnahme auf das Erreichen der Zielvorgaben hin überprüft. Das Experten-Portal energie-experten.org bietet hierzu eine umfangreiche Datenbank an Energie Experten und eine unkomplizierte Suchfunktion, die es ermöglicht, einen von der KfW zugelassenen Sachverständigen aus nächster Nähe zu finden.

Mit dem Programm Energieeffizient Sanieren finanziert die KfW die Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus oder alle Einzelmaßnahmen wie den Austausch der Fenster, eine neue Heizung oder die Dämmung des Hauses, die zur Erreichung des angestrebten KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Zudem werden auch Planungs- und Baubegleitungsleistungen berücksichtigt. Wer eine Modernisierung im Bestand plant, muss bereits bei Antragsstellung von einem Sachverständigen bestätigen lassen, dass die Planung im Einklang mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) steht und die angestrebte Energieeffizienz (KfW 115 bis 55) erreichen wird. Von der KfW werden Energieberater, die im Bundesprogramm “Vor-Ort-Beratung” des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder von der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) zugelassen sind oder die Berechtigung haben, Energieausweise auszustellen (§ 21 der Energieeinsparverordnung), anerkannt.

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der KfW, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelt wurde. Die Zahl nach dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 hat höchstens 70% des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.