Wenn Ihr Sommermobiliar draußen überwintert hat: hier einige Tipps, wie Balkontisch und Balkonstühle auch nach Wochen voller Wetterlaunen wirken wie neu.

Zeit für den Weckruf: vorbei der Winterschlaf der Draußenmöbel, erst mal schauen, wie die Freisitzgarnitur Regen, Wind und Kälte überstanden hat. Nun merkt man schnell, dass der warme Braunton der Teakholzliege einem faden Grau gewichen ist. Und die bunt lackierten Biergartenstühle weisen üble Rostspuren auf- ja, waren die Schrauben denn nicht verzinkt?

Schleifen, versenken, dann der ideale Lack
Selbst wenn, gegen extreme Witterung reicht dieser Schutz oft nicht aus: zunächst alle Rostspuren beseitigen, wenn nötig, allzu korrodierte Nägel und Schrauben durch neue ersetzen. Nach dem „Verstecken“ derselben unter der Dichtungsmasse kann der Pinsel geschwungen werden: Perfekten Halt auf einer Acrylatmasse findet Acryllack. Ein solcher Anstrich hat den Vorteil, dass er nur von innen nach außen durchlässig ist – das heißt, das Holz kann Restfeuchte an die Luft abgeben. Es dringt jedoch keine neue Nässe ein.
Und das ergraute Ruhemöbel aus Teak? Wer diese Patina nicht mag, frischt das Holz mit einem Spezial- Teakentgrauer auf, kitzelt den natürlichen Holzton so wieder hervor. Wenn Sie schon einmal dabei sind: Mit einem Öl können Sie das Möbel nun noch vor dem Austrocknen schützen und so verhindern, dass sich Risse bilden.

Universal- oder doch lieber ein Spezialöl?
Dafür eignet sich ein Spezialöl, das auf die jeweilige Holzart und ihren Farbton abgestimmt ist, ebenso wie ein Universalöl, das sich auf mehreren Holzarten verarbeiten lässt. Der Effekt ist der gleiche: das Öl zieht tief ins Holz ein- beim nächsten Regenschauer zeigt das Möbel Nässe die kalte Schulter, lässt Feuchtigkeit abperlen. Und nun viel Spaß beim ersten Kaffeeplausch auf dem Balkon.