In TV, Internet und anderen Medien stößt man heutzutage immer wieder auf Werbung für Online-Singlebörsen. Es ist deutlich nachzuverfolgen, dass das Interesse an Partnerbörsen im Internet in kurzer Zeit enorm gewachsen ist und ein Abbruch dieser Entwicklung noch nicht in Sicht erscheint. Dies hat sicherlich mehrere Gründe:
Zum einen besteht die Möglichkeit, potentielle Partner bereits anhand der Eckdaten ihrer Profile auszusortieren oder in die engere Auswahl zu erheben. Möglicherweise bestehen für manche Nutzer wichtige K.O.-Kriterien, die man bei einem persönlichen Treffen aus Höflichkeit nicht unmittelbar erfragen möchte. Gleichzeitig kann man diese Eckdaten im eigenen Profil angeben und dadurch die Chance erhöhen, Menschen mit gleichen Interessen und Vorlieben kennen zu lernen.
Zum anderen fällt es vielen Menschen schwer, ihre Schüchternheit in einem persönlichen Treffen abzulegen. Eben diese Schüchternheit ist vielleicht sogar der Grund, aus dem man keine „Dates“ eingehen möchte. Bei einer Kontaktaufnahme über Partnerbörsen kann man diesem Problem zunächst aus dem Weg gehen. Nach ersten schriftlichen Nachrichten folgen womöglich Telefonate, bevor man sich verabredet.
Nicht zuletzt sollte auch erwähnt werden, dass die Betreiber von Partnerbörsen in der Regel großen Wert auf eine leichte Bedienbarkeit legen. Selbst mit geringen Kenntnissen in Bezug auf Computer und Internet sollte es ein Leichtes sein, ein individuelles Profil zu erstellen sowie in den Profilen der anderen Nutzer zu stöbern.
Bei allen Vorteilen der Online-Partnersuche ergibt sich natürlich auch ein Nachteil: die Kosten. Zwar sind die meisten Funktionen für gewöhnlich kostenfrei, je nach Portal fallen aber für bestimmte Anwendungen monatliche Gebühren im Rahmen einer Premium-Mitgliedschaft an; hierbei kann es sich etwa um Persönlichkeitstests oder auch das Betrachten von Bildern handeln. Inwiefern diese – oftmals überschaubaren – Gebühren auf der Suche nach dem Glück zu verschmerzen sind, muss jeder Nutzer selbst entscheiden.