Der Erste Hilfe Kasten sollte in keinem Haushalt fehlen. Dieser meist aus Metall oder stabilem Kunststoff gefertigte Kasten enthält alles, was für die Erstversorgung von kleineren Wunden vonnöten ist. Damit er zuverlässig seine Dienste leisten kann, sollten abgelaufenes Verbandsmaterial und Medikamente regelmäßig ausgetauscht werden. Zusätzlich muss bereits verbrauchtes Verbandsmaterial erneuert werden.

Gut gerüstet für den Notfall
Schnitt- oder Schürfwunden sind in einem Haushalt mit kleinen Kindern keine Seltenheit. Auch geringfügige Verbrennungen lassen sich mithilfe eines Erste-Hilfe-Kastens gut versorgen. Zwar gibt es im Handel auch fertig zusammengestellte Kästen, jedoch sollte dieses Standard-Set individuell ergänzt werden, um den persönlichen Anforderungen gerecht zu werden. Er sollte gut erreichbar – etwa im Hausflur – aufgehängt werden, Badezimmer oder Küche eignen sich aufgrund ihrer hohen Luftfeuchtigkeit wenig für die Aufbewahrung. Auch im Familienauto sollte eine kleinere Ausgabe bereitliegen.

Ausstattung für den Haushalt
Erste Hilfe Kästen unterliegen der DIN-Norm, entsprechend ihren Anforderungen und des Einsatzortes gelten jeweils andere Befüllungs-Vorschriften. So muss der Kasten für größere Betriebe – geregelt nach der DIN-Norm 13169 – etwa die doppelte Menge an Verbandsmaterial enthalten. Für den Haushalt genügt ein kleiner Kasten, der eine wichtige Ergänzung zur Hausapotheke darstellt. Während in der Hausapotheke günstige Medikamente für leichte Erkrankungen wie Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, Allergien oder Kopfschmerzen aufbewahrt werden, findet sich im Erste-Hilfe-Kasten alles zur Versorgung von Verletzungen. Unabdinglich sind Heftpflaster, Wundschnellverbände sowie Fingerverbände für oberflächliche Wunden. Größere Verletzungen und Verbrennungen sollten mit sterilen Kompressen versorgt werden. Zusätzlich sollten eine Schere, ein Dreiecktuch, mehrere Mullbinden, eine Rettungsdecke und Einweghandschuhe in zwei verschiedenen Größen enthalten sein.