Schablonentechnik Schritt für Schritt
Ein Stück Pappe, ein Schwamm und etwas Farbe- sehen Sie, wie diese drei Dinge Ihre Wohnung und Sie 365 Tage im Jahr in beste Ferienstimmung versetzen.

Wenn es mit dem Urlaub diese Jahr nichts wird oder die paar schönen Tage des Tapetenwechsels schon wieder vorbei sind- warum nicht eine Ecke der Wohnung in eine Entspannungsoase verwandeln, in der Sie sich jederzeit in die Ferne träumen können?

Das Unkomplizierte: Dank Schablonen gelingt auch ungeübten „Malern“ eine Bordüre aus Orangen rund um den Tisch, ein Zitrusbaum im Erker Eck. Fertige Schablonen gibt es im Fachhandel und Baumarkt sowie im Internet. Wer sein Lieblingsmotiv auf einer Serviette oder in einem Gartenbuch entdeckt, paust es mit einem wasserfesten Filzer auf feste Folie. Dann nur noch ausschneiden, fertig ist die Schablone.

Fehlen noch Schwämmchen und Farbe: Spezielle Schablonierfarbe lässt sich optimal verarbeiten, weil sie fester, also pastös ist und nicht unter die Schablone läuft. Wichtig ist, dass man stets nur sehr wenig Farbe – und die mit einem möglichst trockenen Schwämmchen – aufnimmt.
Los geht es! Wie man Farbakzente und Lichtreflexe setzt, muss man einfach ausprobieren.

Auf den Geschmack gekommen? Dann kann es ja gleich auf dem Gardinenschal weitergehen. Vielleicht mit einem Muster aus zarten Sommerblüten? Hierfür ist nur ein kleiner Farbwechsel nötig: Statt mit Schablonier- wird mit Textilfarbe getupft. Sie zieht nicht in den Stoff ein und verläuft auch nicht, sondern trocknet auf der Stoffoberfläche. Die Technik ist auch hier die gleiche: Farbe sparsam aufbringen, die Farbintensität nach und nach aufbauen. Das getrocknete Werk gemäß Farbanleitung mit dem Bügeleisen fixieren.