Akne – mehr als ein Pubertätsproblem

Kennst Du das: Du willst Dich gerade für eine Verabredung hübsch machen, Dein Blick fällt in den Spiegel und Du traust Deinen Augen nicht? Auf der Stirn, auf der Nase oder am Kinn blinkt Dir ein dicker, fetter Pickel entgegen. „O Mann, so ein Mist“, denkst Du und Du fragst Dich, was Du jetzt machen sollst.

Die schlechteste aller Lösungen ist, wenn Du das fiese Ding jetzt einfach ausdrückst. Zugegeben, der Pickel ist erst mal weg, dafür prangt dann da ein hässlicher roter Fleck, der auch nicht viel besser aussieht, als der Pickel selber. Außerdem riskierst Du, dass sich die Stelle richtig entzündet. Was nicht nur unschön aussieht, sondern auch weh tut und je nach dem an welcher Stelle die Entzündung auftritt auch nicht ganz ungefährlich ist. Schlimmstenfalls bildet sich ein sog. Abszess, das ist eine Eiteransammlung, die sich nicht von selbst entleert, sondern mit starken Medikamenten behandelt werden muss oder sog. eine chirurgische Behandlung nötig werden lässt.
Also: tunlichst Finger weg, vom Quetschen und Ausdrücken.
Aber was dann?

Tipps findest Du sowohl in Zeitschriften wie im Internet sehr viele. Eine Seite, die gute Erklärungen dafür gibt, was Akne überhaupt ist und auch fast alle sinnvollen Behandlungsmethoden erklärt sowie jede Menge Ratschläge und Tipps gibt, ist zum Beispiel www.pickel-berater.de

Ursachen für eine Akne, so nennt sich das hässliche Problem medizinisch, gibt es jede Menge und es trifft auch bei weitem nicht nur Jugendliche während der Pubertät. Allerdings sind sie eine der meist betroffenen Gruppen. Man schätzt das ca. 70-bis fast 90 % aller Jugendlichen unter Akne leiden und davon müssen zwischen 10 und 30% medikamentös behandelt werden.

Und fast so vielfältig wie die Ursachen sind aber glücklicherweise auch die Behandlungsmöglichkeiten. Da sich hier aber Ärzte am besten auskennen, solltest Du Dich nicht scheuen zu einem sog. Dermatologen, das ist nicht anderes als ein Hautarzt, zu gehen.

Allerdings darfst Du auch von einem solchen Arzt keine Wunder erwarten. Er kann Dir zwar ziemlich sicher helfen, aber zaubern kann er nicht. Will heißen, Du musst geduldig sein und evtl. auch verschiedenen Therapien ausprobieren. Denn was am besten hilft, weiß auch der Arzt nicht immer auf Anhieb.
Aber eines ist auch klar, Du solltest Dich nicht verrückt machen, wegen so einer Akne. Erstens trifft es fast jeden und zweitens, bei den meisten Menschen geht eine Akne auch genauso wie sie gekommen ist.
In der Zwischenzeit kannst Du mit geeigneten kosmetischen Mittel nachhelfen. Hier solltest Du Dir allerdings Rat beim Arzt, bei einer Kosmetikerin oder auch in der Apotheke holen. Denn nicht jede Kosmetik ist gleich gut geeignet. Es gibt ganz speziell für Aknepatienten entwickelte Kosmetik, die nicht nur die Pickel und Pusteln abdeckt, sondern auch noch der Haut Pflege und Feuchtigkeit gibt und die Heilung beschleunigt.

Vielleicht rät Dir der Arzt auch dazu, bestimmte Nahrungsmittel für eine gewisse Zeit zu meiden. Zwar ist der Zusammenhang zwischen Akne und Ernährung bis heute nicht eindeutig bewiesen, aber viele Patienten berichten davon, dass sie mit einer Ernährungsumstellung gute Erfahrungen gemacht haben. Und einen Versuch ist es sicherlich wert, zumal eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen noch niemandem geschadet hat.