Bei der Gestaltung eines Messestands gibt es einige Dinge zu beachten. Dies fängt bei der Lage des Stands auf dem Messegelände an. Es gibt sogenannte Eckstände, Reihenstände und Kopfstände. Je nach Standort, ergeben sich völlig andere Möglichkeiten zur Ausgestaltung eines Messestands.

Steht die Art des Stands fest, muss entsprechend des gewünschten Ambientes ein Bodenbelag ausgewählt werden. Die Entschiedung ob Teppichboden oder Laminat, ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch der Optik. Das Möbiliar muss nicht nur optisch zum Stand passen, es muss vielmehr auch funktionalen Ansprüchen genügen. Sollen die Besucher am Stand im stehen beraten, oder Sitzecken eingerichtert werden? Werden auf dem Stand Prospekte gezeigt, sind Prospektständer pflicht. In Regalen werden Waren platzsparend gelagert und die wertvollen Ausstellungsstücke können in Vitrinen präsentiert werden.

Auch die Technik hat Einzug in den Messestand gehalten. Eine Präsentation auf einem großen Bildschirm lockt Messebesucher. Über eine Internetverbindung können Firmenwebsites gezeigt, und Software vorgestellt werden. Auch ein Onlineshop lässt sich werbewirksam auf einer Messe vorführen. Viele Messen bieten über ihre Vertragspartner sogenannte Mietfertigstände an.
Bei diesen Angeboten wird ein kompletter Stand mit allen benötigten Einrichtungsgegenständen auf dem Stand nach Vorlage aus einem Katalog aufgebaut. Diese Komplettsysteme enthalten unter anderem einen Bodenbelag, Standwände, Regale, Tische, Stühle und Beleuchtung. Nicht nur über die Vertragspartner einer Messe sind Mietfertigstände erhältlich.

Es gibt viele Anbieter auf dem Markt mit sowohl günstigen, als auch hochwertigen Angeboten. Diese unterscheiden sich nicht nur durch die Standgrößen, sondern auch in der Qualität der verwendeten Materialien und Möbel und bieten in der Regel individuellere Dienstleistungen an, als es der Vertragspartner einer Messe kann.