Wer ein Hotel betreiben möchte, muss sich die Frage stellen, in welcher Preisklasse er sich positionieren will oder kann. Darüber definiert sich auch, wie die Zimmer und das gesamte Interieur des Hotels ausgestattet werden.

Es ist für den Hotelbetreiber zwingend notwendig, einen gewissen Stil an den Tag zu legen, sollte man sich von den langweiligen oder gar schäbigen Durchschnittshotels abheben wollen. Denn der Hotelier, der Geschmack und finanzielle Mittel in seine Innenausstattung investiert, der bleibt seinen Gästen auch in bester Erinnerung.

Wird man in der Empfangshalle schon von einem ausladenden Tresen mit klassischen Barhockern begrüßt, hinterlässt das viel mehr Eindruck als eine uninspirierte, lieblose Theke mit ein paar nichtssagenden und langweiligen Stühlen.

Dasselbe gilt für die Hotelzimmer. Ein hell und freundlich eingerichtetes Zimmer wirkt viel intensiver als ein dunkler Raum mit speckigen Gardinen. Edle, weiße Bettlaken verströmen einen klassischen Charme. Wird das Bad mit ein paar netten Accessoires aufgewertet, ist das schon die halbe Miete. Man kann z.B. feine Hotelkosmetik in einer Muschel oder einer anderen netten Deko-Idee neben dem Waschbecken drapieren und sofort strahlt das Bad eine warme, freundliche und edle Atmosphäre aus. Das ist deutlich besser als ein schnöder Seifenspender aus dem örtlichen Discounter.
Denn: Die kleinen, feinen Dinge machen den Unterschied.

Der Frühstücksraum lebt in erster Linie von der Etikette. Wird man früh morgens an seinem Platz von einem nett eingerichteten Tisch mit zum Beispiel einfallsreichen Serviettenringen begrüßt, bekommt der Gast sofort gute Laune, denn er merkt, dass sich jemand um ihn und sein Wohlbefinden Gedanken gemacht hat. Wer jedoch nur lieblos das Besteck auf den Tisch legt, der wird diese Reaktion nicht bekommen. Beachtet man all diese kleinen Tipps, wird der Gast es einem danken und sich sagen: „Hier kommen wir wieder hin, denn das Hotel hat Klasse!“