Wenn der alte Anstrich blättert, heißt es zu Pinsel und Farbe greifen. Damit die Aktion auch Ungeübten locker von der hand geht, hier ein paar kleine Tipps.

Der Holztisch in der Küche, um den sich täglich alles dreht, hat schon brillanter da gestanden, und das heiß geliebte Schaukelpferd vom Enkelkind hat glanzvollere Tage gesehen. Für den Sperrmüll ist aber beides noch zu schade. Besser: ein neuer Look mit neuem Lack.

Und so funktioniert es: Zunächst ist ein gründliches Reinigen des alten Anstrichs angesagt- am besten mit Seifenlauge und Schwamm. Mit klarem Wasser abspülen, dann die trockene Oberfläche mit 120er- bis 240er- Körnung anschleifen.
Abkleben und grundieren sind die nächsten schritte. Darauf folgen zwei Schichten lack für eine strapazierfähige Oberfläche.
Übrigens: soll der Anstrich mehrfarbig sein, so fängt man stets mit dem hellsten Ton an und trägt den dunkelsten als Letztes auf. Für jede Farbe sollte möglichst ein anderer Pinsel benutzt werden.
Wichtig: die Farbe nicht zu satt, aber gleichmäßig auftragen. Noch einige Tipps zum richtigen Pinsel: Ringpinsel sind ideal für Farben und Lacke auf Holz, Naturborsten haben den Vorteil, dass die feinen Hohlräume zwischen den Borsten die Farbe gut im Pinsel halten.

Sind die Borsten bereits abgenutzt, so kann man sie auf einem Stück Schleifpapier wieder in Form bringen. Wer Acryllack oder Dispersionsfarbe verstreicht, reinigt den Pinsel erst mit klarem, dann gründlich in warmem Wasser mit Schmierseife. Den Pinsel mit der Seife trocknen lassen. Das hält die Borsten geschmeidig. Damit er beim Austrocknen nicht „Aufblüht“, umwickelt man die Borsten mit zwei Gummibändern.