Die einen fahren nur ein paar hundert Kilometer, die anderen quer durch Europa. Das ist immer eine Belastung, auf die Mensch und Maschine vorbereitet sein sollte.

Billigflüge hin oder her- zwei Drittel aller Urlauber starten mit dem eigenen Auto in die Ferien. Doch ehe es losgeht, sollte der Wagen fit für die Langstrecke gemacht werden, damit sie heil und preiswert ankommen.

Der richtige Druck spart Benzin
Liegt die letzte Inspektion länger als ein halbes Jahr zurück, empfiehlt sich ein Check vom Fachmann. Viele Werkstätten bieten dafür zurzeit günstige Pauschalangebote. Einiges kann der Fahrer aber auch selbst prüfen. Beispiel Reifen: Der Druck muss auf die Zuladung von Gepäck und Insassen eingestellt werden. Diese höheren Werte stehen in der Bedienungsanleitung, oft auch in der Tankklappe oder an der Fahrertür. Dabei das Reserverad nicht vergessen! Zuwenig Druck verlängert Bremswege und beansprucht Reifen so stark, dass sogar Platzer drohen können. Und der Spritverbrauch kann um mehr als einen Liter steigen.

Freie Sicht sorgt für eine freie Fahrt

Wichtig auf unbekannten Straßen ist gute Sicht. Deshalb die Beleuchtung prüfen, Ersatzlampen mitnehmen, die Wischblätter kontrollieren oder tauschen. Und die Frontscheibe innen gut putzen. Sonst wird die Fahrt bei Gegenlicht und tiefer Sonne ein Blindflug. Gewöhnungsbedürftig ist die Fahrt nur nach den Außenspiegeln. Besser: die Heckscheibe nicht völlig zupacken!

Für Notfälle gut ausgerüstet starten
Den Stand von Kühlwasser, Öl, Batterie- und Bremsflüssigkeit prüfen. Wer mit einem Anhänger oder auf steilen Passstraßen fahren will, sollte seine Bremsanlage unbedingt vom Fachmann checken lassen. Und für Notfälle sollten stets ein Liter Motoröl und Wasser an Bord sein. Griffbereit liegen sollten auch Sicherungen, ein Keilriemen und eine Taschenlampe. Für Auslandsfahrten hilfreich: die grüne Versicherungskarte. Und in einigen Ländern ist eine Warnweste Pflicht.