Die Funken sprühen, zartes Kribbeln im Bauch – man ist verliebt. Man möchte ständig beisammen sein, gemeinsam einschlafen, täglich miteinander frühstücken. Ein großer Wunsch tritt auf den Plan: Zusammenziehen! Das gemeinsame Wohnen will allerdings gelernt sein. Doch worauf sollte man dabei achten?

Keine Freude ohne Risiken

Positive Nebeneffekte des Zusammenziehens sind geringere Mietkosten, die man sich durch die Aufgabe der zweiten Wohnung spart. Ebenso fällt das lästige Pendeln von einer Haustür zur anderen weg. Das gesparte Geld kann man nun in einen schönen gemeinsamen Urlaub investieren.
Frauen müssen dann allerdings bei einem mitwohnenden Mann im Haushalt damit rechnen, seine Wäsche waschen und bügeln zu dürfen, eventuell den Fernseher manchmal für Sportsendungen hergeben zu müssen und ständig Sorge zu tragen, dass der Kühlschrank voll ist – und manchmal doch leer, wenn sie selber mal Hunger haben.

Aufgabenteilung überaus wichtig

Will man bzw. frau das wirklich? Ja, man will. Aber klappen wird es nur, wenn von Anfang an für eine gerechte Aufgabenteilung gesorgt wird und klar definierte Wünsche und Ziele festgelegt werden. Beide Partner sollten zudem einen Platz für sich und eventuelle Hobbys gestalten können, um sich bei Bedarf in Ruhe zurückzuziehen. Andernfalls kann die neue Wohnsituation schon bald als stressig und zu eng empfunden werden und die aufregenden Schmetterlinge im Bauch werden durch Magenschmerzen aufgrund der schlechten Laune im gemeinsamen Heim ersetzt.

„Wie man sich bettet, so liegt man!“ sagt schon ein alter weiser Spruch und das trifft auch auf das gemeinsame Zusammenleben zu. Frauen, die ihren Herzallerliebsten von Beginn an bemuttern und ihm jegliche Arbeit abnehmen, werden früher oder später ihr blaues Wunder erleben. Es kommt die Zeit, wo sie sich wünschen würden, dass der Partner selbst einmal sein Geschirr wegräumt oder ohne Veranlassung auf die Idee kommt, den Staubsauger in die Hand zu nehmen. Aber dann ist es leider zu spät…

Trick gegen unordentliche Männer

Ein kleiner Tipp an verzweifelte Frauen schlampiger Mannsbilder: Verteilen Sie gelegentlich kurze witzige Haftnotiz-Nachrichten auf Gegenständen, die Sie stören und weggeräumt gehören. Kaum ein Mann kann sich da ein Schmunzeln verkneifen und die Arbeit erledigt sich danach meist wie von allein. Aber Achtung: Nicht zu häufig anwenden!