Die Anzahl der verschuldeten und überschuldeten Personen oder Haushalte nimmt stetig zu. Das sind die unangenehmen Folgen unserer Konsumgesellschaft. Man muss mit den anderen mithalten können, sonst wird man ausgegrenzt.

Daher ist es so wichtig, den richtigen Umgang mit Geld zu erlernen. Und zwar möglichst frühzeitig. Warum wird das nicht in unseren Schulen unterrichtet? Dort lernen die Kinder alles Mögliche was sie langweilt und ihnen im Leben nichts nützt.

Kinder und Jugendliche, die lernen, ihr Taschengeld einzuteilen und vorauszuplanen, können auch später, wenn sie mehr Geld zur Verfügung haben, besser damit umgehen. Man darf einfach nicht mehr ausgeben als man einnimmt.

Außerdem sollte man immer überlegen, ob man etwas, was man sich wünscht, wirklich braucht und ob es die Ausgabe wert ist. Manche Dinge werden nach kurzer Zeit sogar wieder entsorgt. Solche unnötigen Ausgaben kann man sich sparen. Ist jedoch eine Ausgabe wirklich erforderlich, so sollte man unbedingt vorher das dafür nötige Geld ansparen, anstatt einen Ratenvertrag abzuschließen oder einen Kredit aufzunehmen. Man weiß schließlich nie, welche unerwarteten Umstände eintreten und die Rückzahlung erschweren oder unmöglich machen.

Wer jetzt noch eine Rücklage für Notfälle bildet, der ist immer auf der sicheren Seite. Ein bis zwei Monatsgehälter auf der hohen Kante sorgen dafür, dass man auch sofort einen neuen Kühlschrank oder Fernseher kaufen kann, wenn das alte Gerät plötzlich seinen Geist aufgibt.

Aber nicht vergessen, diese Reserve wieder aufzufüllen, wenn man auf sie zurückgreifen musste. Wer sich an diese Tipps hält, schützt sich wirksam vor Schulden.