Ein Laptop besticht als All-in-one-Computerlösung ohne Kompromisse? Einfach zusammenklappen und alles mitnehmen, was man braucht? Daran glaubt man vielleicht noch beim Kauf. Spätestens, wenn ein paar Stunden mit dem neuen Gerät gearbeitet wurden, stellen sich auch die Schwächen des kompakten Arbeitsplatzes heraus. Was zunächst als pfiffige Lösung des althergebrachten Komponentenchaos’ auf dem Schriebtisch schien, hat auch handfeste Schwächen. Schon bald schleppt man einen ganzen Sack mehr oder minder nützliches Zubehör hinter sich her, um an den gewohnten Komfort eines stationären Bildschirmarbeitsplatzes wenigstens tippen zu können.

Das wichtigste Zubehörteil ist deshalb, wer hätte anderes geglaubt, die Tasche! Robust sollte sie sein und genügend Platz für das Zubehörarsenal bieten. Ausreichende Polsterung schützt wertvolle Komponenten vor Schaden. Durchdachte Aufteilung und genügend Platz für Begleitdokumente und alles Zubehör machen den idealen Reisebegleiter aus. Nicht selten entpuppen sich die Angebote des Herstellers als Ideallösung, und sei es nur aus Gründen der Passgenauigkeit. Wer seinen Mini-Arbeitsplatz als Fluggepäck aufgeben möchte, sollte einer Hartschalenvariante mit Schaumpolsterung den Vorzug geben. Edle Materialien wie Leder und Aluminium haben ihren Preis.

Lange genug sinnlose Pirouetten auf dem Touchpad gedreht? Wieviel Zeit kann man alleine verschwenden, den Mauszeiger genau zu positionieren, produktiv gearbeitet hat man aber damit noch keine Zeile. Eine korrekte Maus muss her! Dank vollwertiger USB-Schnittstelle kann man aus dem vollen Angebot schöpfen. Zeitgemäß ist die optische Variante, die möglichst auf vielfältigen Untergründen greifen sollte – oder man kauft das passende Mauspad gleich mit. Ob man zusätzliches Geld für die drahtlose Variante investieren sollte, hängt vom persönlichen Geschmack ab, und auch der Bereitschaft, einen weiteren Batteriefresser durchzufüttern. Plant man noch weiteres Funk-Zubhör wie Headset und Co., oder ist der passende Adapter ohnehin schon an Bord, nimmt man am besten gleich Bluetooth.

Mobil sein heißt überall arbeiten wollen. Für das Ausland braucht man Reiseadapter für die Stromversorgung. Für die Bordspannung in KFZ, Flugzeug, Bahn und anderen Verkehrsmitteln liefert der Zubehörhandel passende Anschlusskabel. Wer sich über Telefonverbindungen in Netzwerke einwählen möchte, sollte auch die unterschiedlichen Steckernormen der Reiseländer kennen.

Und schließlich sollte man das teuerste und wichtigste Verschleißteil nicht aus den Augen verlieren. Altersschwache Akkus sind sofort zu ersetzen, und wer Marathonsitzungen ohne Stromanschluss zu befürchten hat, führt besser einen geladenen Reserveakku mit sich.