Die Banken wollen uns Glauben machen, dass es kein Problem ist Schulden zu machen. Sie werben mit angeblich günstigen Kreditangeboten in ihren Schaufenster, auf Plakaten. Ja, sie schicken sogar unaufgefordert vorbereitete Kreditverträge ins Haus.

Für einige Menschen ist es auch kein Problem Schulden zu haben. Sie verfügen über ein ausreichendes, gesichertes Einkommen.
Für andere Menschen ist es ein großes, kaum lösbares Problem. Entweder verfügten Sie bereits bei Abschluss des Kreditvertrages nicht über ein ausreichendes Einkommen. Das hält die Banken heute nicht davon ab, ihnen trotzdem einen Kredit zu geben. Oder das Einkommen wurde plötzlich deutlich geringer oder fiel ganz weg. Was sind die Gründe dafür? Am häufigsten sind Arbeitslosigkeit, Krankheit, Ehescheidung oder Trennung die Auslöser dafür, dass das Einkommen nicht mehr reicht, um die Miete und/oder die Raten zu bezahlen. Wer noch keine Schulden hatte, der macht in dieser Situation häufig welche, und kann sie dann nicht zurückzahlen.
Bei den Jugendlichen fängt es oft mit dem Handy an. Telefonieren überall, SMS schreiben, den neuesten Klingelton runterladen. Die Rechnung kommt ja erst später. Diverse Firmen wie Banken, Telefongesellschaften, Automobilclubs locken unwissende, gutgläubige und konsumfreudige Jugendliche in Verträge, die sie nicht brauchen und nicht bezahlen können. Da sind die Schulden vorprogrammiert. Dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Denn es ist unverantwortlich, die jungen Menschen mit Beginn ihrer Volljährigkeit mit solchen unnötigen Problemen zu belasten. Die herrschende Arbeitslosigkeit ist für viele schon Problem genug.

Es werden wie immer die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft dazu benutzt, dass sich andere noch mehr bereichern können. Das nennt man nun soziale Marktwirtschaft.